Satirefest 2009 … Brunsviga !

TS, 28. Februar 2008, 12:31
2008
Feb 28

So, damit mir keiner sagen kann er/sie hätte es nicht früh genug gewusst !

Sonntag 22.03.2009  17.30 Uhr ….. wieder liest ein dann noch älterer Mann anderen noch älteren Menschen was vor !

Also bis gleich !

Dank an Freunde, Fans, Familie, U. Flake

TS, 28. Februar 2008, 06:19
2008
Feb 28

Das war für mich ein wahres Fest ….. Ihr seid ein wirklich tolles Publikum … ungelogen !

Vielen Dank für Eure Treue !

SATIREFEST IN DER BRUNSVIGA

24. Februar 2008: Satirefest in der BrunsvigaKLARTEXT

Auch Weicheier müssen eiskalt abgeschreckt werden.

Satirische Lesung mit Thorsten Stelzner      24.02.08    17.30 Uhr

 

Einmal im Jahr mutiert der Lyriker zum Satiriker, da packt er alles aus worauf er sich keinen Reim machen kann. Dann wird der feinsinnige, sensible Poet zum bitterbösen, zynischen Philosophen,

der seine Lebensweisheiten auf das Publikum hernieder hageln lässt. Der als Ferrari unter den kabarettistischen Wortjongleuren geltende Braunschweiger, lässt auch diesmal wieder keine Zweifel aufkommen: „ Satire darf alles!“ und „ Lachen ist gesund, wenn der Anlass nur krank genug ist.“

Eben diese Krankheiten der Zivilisation sind es, die er für das Satirefest gesammelt hat.

Zwei neue Werke hat er im Gepäck „ Klartext“ und endlich abgschlossen, die Antologie des Irrsinns „ Der zivilisierte Mensch ist ein Idiot“. Also für alle die es aus ihrer Kindheit noch gewohnt sind, dass ihnen ein alter Mann etwas vorliest, vor dem Sandmännchen, nicht verpassen.

Getreu dem Motto:

„ Der Mensch braucht bitterböses, fieses, mieses, mysteriöses.

Der Mensch braucht Nervenreiz und feuchte Hände

und die stete Angst vorm Ende.

Der Mensch, der braucht das Ungreifbare für Gänsehaut,

gesträubte Haare, hohen Puls und Atemnot,

am besten gleich zum Abendbrot.

Drum Menschen gebt schön acht, ich habe euch was mitgebracht.“

Spielplan für das Satirefest (Auszüge)

TS, 21. Februar 2008, 08:36
2008
Feb 21

Der ZM  – Von Stinkern und Schleimern

Der ZM – Lernen fürs Leben – Vergessen bis zum Tod !

Rolands Kochstudio

Der ZM – Vor der Paarung steht die Werbung

Alles richtig gemacht

Grosses Wählersterben – Rettung durch das Wählengen

Auch Weicheier müssen eiskalt abgeschreckt werden

Der ZM – Namen sind Dramen !

Der ZM – Ein wienerndes Würstchen – ein putziges Kerlchen

Der ZM – Bilinguale Brutprägung

So, wieder fit !

TS, 20. Februar 2008, 11:01
2008
Feb 20

Der ZM
Das Gedicht

Ich kann nicht stricken,
kann nicht häkeln, kann nicht Flöte spielen,
nicht auf den Fingern pfeifen
und ich kann noch nicht ´mal schielen.

Ich kann nicht tanzen,
kann nicht malen, kann keine Saltos springen,
nicht auf dem Einrad fahren
und ich kann noch nicht mal singen.

Es gibt tatsächlich unzählbares
was ich gar nicht kann
und trotzdem bilde ich mir ein:
„ Ich bin ein Supermann!“

Ich weiss  noch immer nicht
warum  so´n riesen Flugzeug fliegt
und wo genau auf dieser Welt
Botswana liegt.

Ich kann keine fremde Sprache,
kann kein Algebra
und weiss wirklich nicht genau
wer  Ludwig Ehrhard war.

Es gibt tatsächlich unzählbares
was ich gar nicht weiss
und trotzdem bilde ich mir ein:
„ Mein Preis ist heiß!“

Jeder Floh kann höher springen
und mein Hund läuft schneller
und die Fliege klaut mir locker
meine Wurst vom Teller.

Jeder Fisch kann besser schwimmen,
jede Maus mehr Kinder zeugen
und die Affen auch viel besser
ihre Zehen beugen.

Ja, jedes Tier auf dieser Welt
ist  besser aufgestellt
und trotzdem glaube ich ganz fest:
„ Ich bin ein Superheld!“

Denn das ist das, was der ZM
am besten kann,  –
ja, wir kennen unsere Schwächen,
aber wir glauben da nicht dran…..
 

Für einen schrägen Vogel

TS, 16. Februar 2008, 06:30
2008
Feb 16

Ich bin ein schräger Vogel
mit Würde, Stolz und Ehre,
sperr´ mich in keinen Bauer
und nicht in die Volliegere.

Ich brauche meine Freiheit,
muss meine Kreise ziehen,
dann lande ich auch ab und zu
wieder auf deinen Knien.

 Dann putz´ ich mein Gefieder
und sing´ dir schöne Lieder,
die ich auf meinen Flügen fand
und fresse dir ganz zärtlich
wieder aus der Hand.

Ich bin ein schräger Vogel,
mal eitel wie ein Pfau,
mal albern wie ein Albertros
und wie die Elster schlau,
mal edel wie ein Adler
und bunt wie ´n Papagei,
doch wirklich schön
sing´ ich für dich,
fühl´ ich mich dabei frei

2008
Feb 14

Merkel, Merz und Westerwelle klonen ihre Intimpilze – Freunde wir müssen was tun !

Aus aktuellem Anlass 

VOM STORCH UND DEN FRÖSCHEN

Stolz stolziert der starre Storch
durch den feuchten Sumpf hindurch
und schnappt gierig nach den Kröten,
will sie fressen, will sie töten.

Und der spitze Schnabel klappert
und er geifert und er sabbert,
denkt ans schlemmen und ans prassen,
kann sein Glück noch gar nicht fassen.

Wehrlos, denkt er, sind die Unken,
brauch sie nur noch einzutunken,
in den Zeitgeistsumpf der Not
und schon sind sie gar und tot.

Und so keift er über den Weiher:
„Heute gibt’s `ne große Feier,
alle Frösche, Unken, Kröten,
gilt es heute abzutöten.“

Und er sieht sich selbst als Sieger,
als ein echter Überflieger,
roter Schnabel, weiße Weste,
schwarze Seele und das beste

ist sein Tanz der Arroganz

Kopf im Nacken, viel Gezeter,
große Klappe, ja so steht er,
wie an einem Rednerpult:
„Kröten sind an allem Schuld.“

Doch die Unken, Frösche, Quappen,
schreiben sich jetzt auf ihr Wappen:
Wenn wir uns zusammen tun,
rupfen wir den Storch als Huhn.

Und am dunklen Teichesgrunde
sitzen sie in großer Runde
und besiegeln ihren Plan:
Stürzen wir den Größenwahn!

Alle Unken, Kröten, Frösche
gehen ihm jetzt an die Wäsche,
springen ihm in das Genick,
packen ihn mit viel Geschick,

reißen ihm die Stelzen weg,
Adebar kracht in den Dreck.
Nass und matschig liegt er da
und weiß nicht wie ihm geschah.

Und die Kröten, Unken quaken:
„Manchmal trifft es auch den starken,
stolzen, sturen, starren Storch –
Adebar, da musst du durch.”?

So ungefähr sieht das eben aus !

TS, 13. Februar 2008, 13:01
2008
Feb 13

TOD

Deine Lunge flattert,
deine Augen sind rot
und an deinen Knochen
nagt schon der Tod.

Deine Hände zittern,
dein Magen schmerzt,
mit dem Leben
hast du ´s dir längst verscherzt.

Deine Beine sind schlapp,
die Zunge ist trocken,
hast Löcher im Hirn
und in den Socken.

Der Knochemann kommt
mit grossen Schritten
um höflichst um deine
arme Seele zu bitten.

Er weiss genau,
dies Opfer ist ihm sicher
und laut erschallt
sein teuflisch´ Gekicher.

Er schleift schon die Sense
und reibt sich die Hände
und unaufhaltsam
naht jetzt dein Ende.

Du liegst auf dem Bett
mit grauem Gesicht,
auch das letzte Gebet
rettet dich nicht.

Der Teufel ist Sieger
in deinem letzten Spiel
und deine schwache Seele
ist sein einziges Ziel.

Er kennt keine Gnade,
tritt sacht an dein Bett,
starrt lächelnd dich an
und fragt ganz kokett:

„Bist du bereit? 
Ich muss mich beeilen, 
nicht ewig 
kann ich hier verweilen.��?

Und mit langen Fingern
greift er dann zu
und befördert dich rasch
in die ewige Ruh.

Krankmeldung !

TS, 11. Februar 2008, 22:13
2008
Feb 11

Hiermit möchte ich das Fehlen, der täglichen Einträge entschuldigen …. der Autor liegt mit Fieber im Bett. Nein, es ist kein Lampenfieber – richtig Fieber! Heisser Typ eben.

Also bis gleich !

SATIREFEST IN DER BRUNSVIGA

 

24. Februar 2008: Satirefest in der BrunsvigaKLARTEXT

Auch Weicheier müssen eiskalt abgeschreckt werden.

Satirische Lesung mit Thorsten Stelzner      24.02.08    17.30 Uhr

 

Einmal im Jahr mutiert der Lyriker zum Satiriker, da packt er alles aus worauf er sich keinen Reim machen kann. Dann wird der feinsinnige, sensible Poet zum bitterbösen, zynischen Philosophen,

der seine Lebensweisheiten auf das Publikum hernieder hageln lässt. Der als Ferrari unter den kabarettistischen Wortjongleuren geltende Braunschweiger, lässt auch diesmal wieder keine Zweifel aufkommen: „ Satire darf alles!“ und „ Lachen ist gesund, wenn der Anlass nur krank genug ist.“

Eben diese Krankheiten der Zivilisation sind es, die er für das Satirefest gesammelt hat.

Zwei neue Werke hat er im Gepäck „ Klartext“ und endlich abgschlossen, die Antologie des Irrsinns „ Der zivilisierte Mensch ist ein Idiot“. Also für alle die es aus ihrer Kindheit noch gewohnt sind, dass ihnen ein alter Mann etwas vorliest, vor dem Sandmännchen, nicht verpassen.

Getreu dem Motto:

„ Der Mensch braucht bitterböses, fieses, mieses, mysteriöses.

Der Mensch braucht Nervenreiz und feuchte Hände

und die stete Angst vorm Ende.

Der Mensch, der braucht das Ungreifbare für Gänsehaut,

gesträubte Haare, hohen Puls und Atemnot,

am besten gleich zum Abendbrot.

Drum Menschen gebt schön acht, ich habe euch was mitgebracht.“

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