Gibt es ein Leben nach dem Lernen ?

TS, 5. Mai 2010, 09:20
2010
Mai 5

Mein Dank gilt an dieser Stelle tatsächlich einem Lehrer: Dass ich das jemals schreiben würde, hätte ich mir niemals träumen lassen. Naja, es hat ja auch immerhin 35 Jahre gedauert…
Einen Tusch für Michael Math, Nicht Mathe, nur Math. Michael Math hat mich rehabilitiert; Lehrer in Peine. Das setzt der Sache noch einen drauf. Einem Peiner Lehrer – und es wird noch besser – einem Peiner Deutsch- und Geschichtslehrer danken … Das ist fast so absurd,  wie wenn ich jetzt Westerwelle und Merkel für ihre Steuergerechtigkeit  und Friedenspolitik loben würde.
Aber Math hat es getan. Math hat ausgesprochen, was ich schon seit der 3. Klasse weiß: „Lehrer müssen Schüler begeistern, denn sie rauben ihnen 45 Minuten ihres Lebens.“ Genau! Und ich habe sofort ausgerechnet, was das für mich bedeutet: 10 Klassen, 13 Jahre, ca. 30 Stunden pro Woche …Da kommt aber was zusammen. Ich bin ja bereit, die Grundschulzeit abzuziehen, denn Lesen, Schreiben und Rechnen waren ja noch recht wichtig. Aber dann… Also: Neun Jahre mal rund 1200 Stunden macht 10800 Stunden (Die Zeit für Hausaufgabe habe ich in meinem Fall mal ganz großzügig abgezogen. Dafür lasse ich aber die geschwänzten Zeiten in der Rechnung – gleicht sich vielleicht gerade so aus.) mal gesetzlichem Mindestlohn von 7,50 Euro: Das macht mal eben 81.000 Euro, plus Zins und Zinseszins – kann ich nicht ausrechnen, da hab ich gefehlt.
So, wo kriege ich die jetzt her? Vom Jugendamt,

Mehr »