DER STORCH UND DIE FRÖSCHE

TS, 30. Juli 2010, 05:23
2010
Jul 30

KRIEG HÖR ZU !

TS, 28. Juli 2010, 11:30
2010
Jul 28

EGO-KUR

TS, 27. Juli 2010, 21:07
2010
Jul 27

DER SCHEISSTAG

TS, 27. Juli 2010, 20:11
2010
Jul 27

Veranstaltung am 28.10. 2010  Volkswagen Salzgitter  17.45 Uhr

“Der etwas andere Tagesrückblick” mit Thorsten Stelzner, Satiriker und Lyriker

ZERSTÖRUNG

TS, 9. Juli 2010, 14:11
2010
Jul 9

……………..

Sie haben es geschafft.
Sie haben es begriffen.
Ein freidenkender Geist
wird nicht durch Macht angepasst
und nicht durch Gewalt,
er muss kurz bevor er in Ohnmacht zerbricht,
aus reinem Selbstschutz,
zur Erkenntnis gelangen:

Ich bin zu schwach!
Ich gebe auf!

Sie sind schlauer
als wir denken,
ihre Manipulation beginnt da
wo wir beginnen zu glauben:

„Wir sind frei!”

Okergeschichten, Crime & Lyrics!

TS, 4. Juli 2010, 12:11
2010
Jul 4

Crueger_schreibt_-_Okergeschichten
Eine Lesung mit Hardy Crueger und Thorsten Stelzner
Sa, 9.Oktober ’10, 19 Uhr
Café Okerterrassen, Parkstraße 11, Braunschweig
Ca. 90 min. / 8,-  / Reservierungen unter 0531 – 75940
Der Prosaist Hardy Crueger und der Polit-Poet Thorsten Stelzner präsentieren in einer gemeinsamen Lesung ihre Texte um Wahnsinn, Leidenschaft und Politik.
Während sich in den Crime Stories von Crueger die Täter zu konkreten Verbrechen entlang der Oker hinreißen lassen, agieren sie in Stelzners Gedichten subtil, und kaum haftbar zu machen, in der Politik und den Medien.
Cruegers spannende Geschichten, kommentiert und interpretiert von Stelzners verwirrend komischen Gedichten. Eine einzigartige, anregende Melange Braunschweiger Literatur und Sprachkunst, Crime & Lyrics!

GERÜCHTE

TS, 3. Juli 2010, 11:27
2010
Jul 3

Während uns die Tagesschau
mal wieder demonstriert,MWD_FOTOS 016
dass es uns doch prima geht,
weil hier nichts passiert,
kein Krieg, kaum Mord, nix Hungersnot
und keine Katastrophen,
nur hier und da so ´n bisschen Hass
von rechtsgelenkten Doofen,

springt irgendwo im Niemandsland
aus Eternit und Stahlbeton
noch vor dem Essen, völlig satt,
ein Mann von dem Balkon.
Der zwölfe Stock im freien Fall,
nur noch ein kurzer, schriller Schrei,
dann gibt es keine Fragen mehr,
ein Leben ist vorbei.

Jetzt geht das Rätselraten los,
noch vor der Vorhersage
sind alle vor dem Haus vereint
und klär´n erstmal die Lage:

Wer kannte ihn, wer wusste was,
was war das für ein Wesen,
ein Trinker war er sicherlich,
man sah ihn oft am Tresen

und vorbestraft – auf jeden Fall
ein arbeitsloser Zocker,
verschuldet bis zum Haaransatz,

so ´n Haschischbruder, Rocker.

So richtig kannte man den nicht,
das war so ´n kalter Stiller,
der hat mich einmal angeguckt,
ich denk´ das war ´n Killer. 

Typen wie der, die haben doch alle
richtig Dreck am Stecken,
wir werden ja noch hören,
was die Bullen so entdecken.

So reden sie und phantasieren,
doch nichts von dem ist richtig,
er war ein sehr sensibler Typ
und nahm auch sie zu wichtig,
er wohnte da im zwölften Stock,
allein mit Frust und Sorgen,
er las viel, informierte sich
über die Welt von Morgen,
bechränkte nichts aufs Hier und Jetzt,
sah diese Welt als Ganze
und dann während der Tagessschau
wurde ihm klar, wir haben keine Chance.

Noch immer Krieg,
noch immer Mord,
noch ein gebrochenes Ehrenwort,
noch einmal ein Stück Regenwald,
noch einmal etwas mehr Gewalt,
noch immer Krebs,
noch viel mehr Aids,
noch einmal etwas Strahlen,
noch einmal Waffenschieberei,
noch immer Folterqualen,
noch immer etwas mehr von dem,
was noch nicht reicht zum Ende,
noch immer spielen wir die Macht
in blutverschmierte Hände.

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