Oh mein Gott – Gedichte im B58

TS, 31. Oktober 2010, 15:17
2010
Okt 31

Pressetext zum Buch

„Der Mensch braucht Bitterböses, Fieses, Mieses, Mysteriöses. Der Mensch braucht Nervenreiz und feuchte Hände und die stete Angst vorm Ende …“ – Ein finsteres gar drohendes Intro für ein Buch, das unter Christen durchaus als Gotteslästerung eingestuft werden könnte. Auf 32 Seiten rechnet der Mann, dessen Stimme einem Reibeisen ähnelt, mit unterwürfigem Gottglauben, dem Klerus, dem Papst mit seinem Hofstaate und Gott persönlich ab. Die Strafe folgt auf dem Fuße: Seine Lampe versagt den Dienst. Das Publikum aber scheint noch einen Draht zu dem zu haben, der da so vernichtend in Frage gestellt wird. Eine Taschenlampe hilft weiter, und Stelzner donnert den Zuhörern seine ganz persönlichen Zweifel um die Ohren: „Hat hier jemand Gott gesehen … Ich glaub nicht dran, mir fehlt die Phantasie, für mich ist glauben, ich denke nicht, und das konnt’ ich noch nie …“

Stelzners neuestes Werk ist ein gewaltiger Schuss gegen bewusste Manipulation, Verdummung und gegen den Menschen selber. Denn als Gott erledigt ist und auch die anderen Götter zum Teufel gejagt waren, flattert dem Zuhörer oder Lese des Buches ein Brief der „Planeten-Holding“ um die Ohren, gezeichnet von G Punkt Öttlich. Der Mietvertrag zwischen Menschheit und Gottheit sei gekündigt. Man habe die Mietsache „Welt“ zerstört. Und darum müssten die Menschen diesen Planeten verlassen, bitte wie am ersten Tag. 2012 lässt grüßen.

Wer nun glaubt, „Oh mein Gott, Gedichte“ sei eine lose Ansammlung von Versen,

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Oh Mein Gott – Gedichte im B58

TS, 25. Oktober 2010, 11:49
2010
Okt 25

oh_mein_gott-titel

Für alle Freunde der Totensonntaglesung in der TapBar, ich muss euch leider mitteilen,
dass das nix wird dieses Jahr. ABER wer Lust hat mal was anderes zu testen,

ich lese dafür am Do. 4.11.10 ab 20.00Uhr im Jugendzentrum B58, Bültenweg 58

38106 Braunschweig
0531 335399
Eintritt frei, weil für die Jugend !! 

Veranstaltungsreihe : Lesung und Musik

http://www.jugendzentrumb58.de/

Gott gesehen ??

TS, 23. Oktober 2010, 12:26
2010
Okt 23

014 Hat hier jemand Gott gesehen, ich mein´ den aktuellen,
zu dem sie sonntags beten gehen und dem sie Fragen stellen.
Hat ihn irgendwer getroffen, das könnte mir schon helfen,
es geht mir mit dem lieben Gott wie mit den Zauberelfen.
Ich glaub nicht dran, ich kann das nicht, mir fehlt die Phantasie,
für mich heißt glauben, ich denke nicht, und das konnt´ ich noch nie.

Ich kann ihn mir nicht vorstellen, als alten Mann mit Bart,
der, nur um uns zu imponieren, sich mit Maria paart,
der seinen Sohn ans Kreuz hau´n lässt und zusieht wie der stirbt,
und dann bei uns mit den Geboten für Nächstenliebe wirbt.

Das klingt für mich schon schizophren, doch damit nicht genug,
er lässt auch zu, dass sie uns führ´n nur durch Lug und Trug.

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass er den Papst berufen hat
und den tatsächlich leben lässt in seiner eignen Stadt,
mit Garde und mit Sänfte und mit ´nem Papstmobil.
Nee wirklich, meine Brüder, das ist ´n bisschen viel,
dass er das alles akzeptiert, den Prunk, den Protz, den Glanz,
das Niederknien, das Ringeküssen, den ganzen Firlefanz.

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass er das alles sieht
und nicht der heuchelnden Vertreterschar die Lizenz entzieht,
dass er sie einfach machen lässt, und alles in seinem Namen
und sie nicht zum Teufel jagt mit: „So sei es” oder „Amen”!
Wie sicher müssen sie sich sein, dass er nicht existiert,
sonst hätten sie sich alle längst selbst exkommuniziert.

Ich kann es mir nicht vorstellen, dass er sie wirklich braucht,
diese Bande von Verführern, die uns zusammenstaucht:
„Tut Buße, betet, kniet, singt Halleluja, spendet brav,
der Herr ist unser Hirte.” Wer ´s glaubt, ein blödes Schaf.
Die Kirche ist Beweis dafür, dass es ihn gar nicht gibt,
sonst hätte er sie alle schon von ihrem Thron gekippt.

Ich kann es mir nicht vorstellen, ich glaube euch kein Wort.
Der liebe Gott, allmächtig, braucht Kreuzritter und Mord
und Ablasshandel, Hexenjagd und das Zölibat,
duldet pädophile Priester in seinem Apparat,
lässt all das zu und handelt nicht – lässt all dieses geschehen.
Ich kann ihn mir nicht vorstellen – den Kerl, den will ich sehen!

Unternehmen gestalten Zukunft

TS, 13. Oktober 2010, 10:40
2010
Okt 13

Wettbewerbsvorteile erzielen Familien gewinnen

Tagung bei Volkswagen Coaching GmbH am Donnerstag, 28.10.2010

Programm:

Einlass ab 13.00 Uhr

Eröffnung und Grußworte:

Heinz Dieter Behme, Volkswagen Coaching

Herrmann Eppers, Bürgermeister Stadt Salzgitter

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Impulsreferat

“ Wettbewerbsvorteile erzielen”

Dr. Harald Seehausen, Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung

Prack u. Seehausen

Podiumsrunde

Betriebswirtschaftliche Effekte

familienfreundlicher Maßnahmen

Kaffeepause ab 15.45 Uhr

Impulsreferat "

Familien gewinnen” Erika Sündermann

Frauenbeauftragte Volkswagen, Standort Nutzfahrzeuge

Podiumsrunde

Betriebe stellen ihre Unternehmenskultur vor

“ Der etwas andere Tagesrückblick”

Thorsten Stelzner, Satiriker und Lyriker

Ausklang bei Imbiss

Moderation:

Heiko Sulimma

2010
Okt 8

Dass ich der bin, der die meiste Zeit zu Hause ist, habe ich ja bereits in der einen oder anderen Kolumne erwähnt. Nun wird es mal Zeit, mein außerordentliches Zeitmanagement-Erfolgsrezept mit denen zu teilen, die tagtäglich hin und her gerissen sind, zwischen einerseits dem permanent schlechten Gewissen ( ich müsste eigentlich noch …)und andererseits diesem allgegenwärtigen Glücksgefühl ( ..ich habe Zeit ohne Ende ..eigentlich). Dieser kleine Leitfaden soll helfen, Spannungen zwischen den daheim Gebliebenen und den „Ausdemhausgehern“ zu vermeiden.
Es bedarf nämlich eines ausgeklügelten Systems, um den Seelen- u. Hausfrieden zwischen diesen beiden Welten zu erhalten – in aller Interesse.
DER LEITFADEN für Hausmänner/-frauen:
Timing ist alles, der Tag ist dein Freund, carpe diem – es ist DEINE Zeit !

1. Immer früher aufstehen als alle anderen. Es hilft das schlechte Gewissen zu bedienen: „Ich hab schon Kaffee gekocht, Tisch gedeckt, Saft gepresst und war Brötchen holen. Da habt ihr alle noch geschlafen !!!“

2. Man sollte direkt danach schon mal die Waschmaschine anwerfen: „Ich komme gar nicht hinterher. Was ihr mir da immer für Dreckwäsche hinschmeißt, das ist doch nicht normal. Das ist schon die zweite Maschine heute (morgens um 6.30 Uhr). Von mir ist da kaum was dabei.“

3. Stöhnen, stöhnen, stöhnen geht immer. Niemals darf der „Gegner“ den Eindruck bekommen, dass das, was man da so zu erledigen hat, einem auch noch Spaß macht. Stöhnen, bevor die anderen das Haus verlassen, ist daher besonders wichtig: „Ich weiß gar nicht, was ich heute zuerst und zuletzt machen soll.“ (Das stimmt meistens, weil die Reihenfolge tatsächlich auch völlig egal ist.)

4. Wenn man sich dann, nachdem die Meute den Bau verlassen hat,

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