Antikriegstag 2011 in Braunschweig

TS, 31. August 2011, 10:04
2011
Aug 31

Pressemitteilung

Antikriegstag 2011 in Braunschweig

Das "Braunschweiger Bündnis für den Frieden" veranstaltet auch in diesem

Jahr seine Kundgebung zum Antikriegstag (01.September 1939) mit

Informationsständen, Rede- und Kulturbeiträgen. Alle

Braunschweiger/innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Samstag, 3. September, Kohlmarkt

Auftakt: 11.00 Uhr Kohlmarkt,

Ende: 15.00 Uhr

Die aktuellen Losungen zu diesem Antikriegstag, sowie die Redner/innen

entnehmen

Sie bitte dem angefügten Flugblatt.

Als Kulturschaffender wird der Braunschweiger Poet Thorsten Stelzner mitwirken.

Oskar kommt !

TS, 24. August 2011, 05:08
2011
Aug 24

http://dielinke-wf.de/index.php/aktuell-mainmenu-45/wahlen-mainmenu-66/314-99-oskar-kommt.html

na, da freu ich mich aber …. Oskar, Diether, Thorsten – wenn das nix is`..

9.9.: OSKAR KOMMT!

dielinke-wf.de

Oskar Lafontaine: Freitag, 9. September 2011, Braunschweig, Kohlmarkt – Beginn: 16.00 Uhr

außerdem dabei: Diether Dehm Moderation: Thorsten Stelzner

Wahlfestival statt langer Reden

TS, 15. August 2011, 15:09
2011
Aug 15

Wahlfestival statt langer Reden

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Politik zum Anfassen – die Grüne Jugend Peine nahm das fast wörtlich, als sie am Samstag bei ihrem Wahlfestival auf dem Ilseder Hüttengelände zum politischen Streichelzoo einlud.

Viele Kandidaten der Grünen stellten sich den Fragen von Erstwählern und auch der Grünen Jugend. “Die Jugendlichen waren sehr diskussionsfreudig”, schilderte Malin Weigand, Koordinatorin der Grünen Jugend Peine. “Die gefragten Themen waren Bildung, die Zusammenlegung der Gemeinden Ilsede und Lahstedt – und wofür die Grünen insgesamt stehen. Aber auch, wie eine Kommunalwahl funktioniert und wie sich Jugendliche selber einbringen können.”

Ihr Ziel, Erstwähler anzusprechen, hat die Doppelspitze der Grünen Jugend erreicht. Neben Malin Weigand war auch Florian Thielebörger, ebenfalls Koordinator der Grünen Jugend, zufrieden. “Wir hatten zwar mit mehr Resonanz gerechnet, haben unsere Zielgruppe aber erreicht”, sagte Thielebörger. Ziel sei es, die vielbeschworene Politikverdrossenheit der Jugendlichen aufzulösen. “Wir wollen den Jugendlichen zeigen, dass sie auch was bewirken können. Dafür wollen wir keine traditionelle Wählerveranstaltung”, sagte Malin Weigand.

“Cold Pillow”, “Do Brazil” und “Tourist” spielten in der Umformerstation auf dem Hüttengelände zwar nur vor wenig Publikum, die Kombination aus Politik, Rockfestival und Poetry-Slam mit Thorsten Stelzner lockte aber über 50 Jugendliche an.

Tatsächlich durch die BZ animiert im Archiv gekramt und folgenden Text gefunden :

Die Nacht vom 11. auf den 12.September

Tagebucheintrag“ 12. September 2001

3.30 Uhr

rechne mit dem Schlimmsten,

zähle auf nichts,

das Radio läuft Marathonie

das Ziel liegt irgendwo

zwischen Rache und Hass.

Der erste Mensch der mir begegnet

in dieser Nacht

fragt: „ Was meinste, sollte man jetzt Aktien kaufen?

eigentlich müsste man.“

Mir wird schlecht, es ist halb fünf.

Die Steigerung spricht

von Bombenwetter, heute.

Langsam spüre ich eine gewisse Ohnmacht,

wie wichtig ist heute der Niederschlag?

Die Erde ist rund

ein Krieg dauert 90 Minuten,

Schall und Rauch

Verlängerung? Elfmeterschießen?

Oder golden Goal,

der atomare Schuss ….

In der Werbung quatschen sie

von 1,9 % effektivem Jahreszins

und sie haben keine Ahnung

was ein Leben wirklich wert ist.

Um 10.00 Uhr sollten wir gedenken,

um 10.01 Uhr kommt einer

in meinen Laden

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Impressionen aus Schwalenberg

TS, 11. August 2011, 15:26
2011
Aug 11

Böse, ganz böse, gute Freunde unterstellen mir zwar Vorsatz, aber ich schwöre, das war wirklich nicht geplant. Es hätte dann wahrscheinlich auch nicht funktioniert, denn es wäre einfach zu offensichtlich gewesen und ich hätte mit Sicherheit im Verlauf der Gespräche irgendwann an der falschen Stelle verräterisch gegrinst. Worum es geht? Na, um die diesjährige Urlaubsplanung.
Drehen wir die Zeit mal kurz drei Monate zurück. Es tagt der Familienrat. Wohin geht´s in den Urlaub? Gute Frage. Fünf Menschen, sechs Meinungen, sieben Ziele. Nur in einem waren sich 3/5, also die Mehrheit, absolut einig: Wir, das heißt die Kinder, wollten fliegen, endlich mal fliegen! Ich wollte das nicht, nie und niemals und auf keinen Fall mit der ganzen Familie. Mein Argument: „Stürzt der Vogel ab – alle ab ins Grab!” (reimt sich wirklich nur zufällig). Und so ein bisschen eitel bin ich ja nun auch und finde, dass die Welt so ganz ohne unsere Erbmasse nur halb so schön wäre. Darum kein Flug, nicht und niemals – Punkt. Nun, ich bin zwar eitel und vernünftig, aber ich bin nicht stur und auch nicht besonders konsequent. Drei Stunden und etliche Bemühungen, Anflehungen und Statistiken später, meine Kapitulation: „ Meinetwegen, was soll´s, dann fliegen wir eben, ihr habt es ja so gewollt, aber jammert mir nicht hinterher die tauben Ohren voll, wenn wir dann wirklich alle tot sind.“
Die Freude war riesig, der Dank noch größer, das hatte ich mir aber auch verdient. (Auf die Knie!) Also, suchen, fluchen, buchen!

Dann der entscheidende Moment. Alles geklärt, Ziel, Hotel, Termin, wirklich alles.
Nur eines eben nicht. Plötzlich stand für alle unerwartet und völlig überraschend meine alles zunichte machende Frage im Raum: „Was ist mit dem Hund?“

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Braunwahl in Kommunalschweig

TS, 7. August 2011, 16:37
2011
Aug 7

Heititeiti an der Wählerkarre !typischcdu_m

Kommunalwahl in Braunschweig, soweit kommt das noch, was soll das denn?
Was soll man denn da wählen und überhaupt wieso und mal ehrlich wie das schon klingt:
Kommunal ? Was da so alles mitschwingt , das ist doch eklig: Kommunikation, Kommune, …. Kommunist,
alles so Sachen, bei denen jeder eingefleischte Konservative immer noch sofort Furunkel am Hintern kriegt, seinen Dermatologen anruft und schreit: ” Mach das weg, mach dass das aufhört!”
Na ja, Kommunion das ginge noch, also aus Sicht der christlich Dekadenten.
Kommunion: Erstmalige Teilnahme an der christlichen Feier, zugelassen werden Kinder ab dem 7. Lebensjahr.
Was das jetzt schon wieder für Bilder hervor ruft, will ich gar nicht dran denken und drüber schreiben will ich auch nicht.
Aber Kommunion reicht ja auch so schon, muss man nur etwas anders betonen: ” Komm, Union!” Das kann doch aber auch keiner mehr wollen, hier im Fürstentum von und zu, hin und weg Hoffmann, haben wir zu lange gehabt!
Er hat ja auch alles erreicht, was wichtig war: Schloss gebaut, Ladenmieten gesenkt, Tafelsilber verhökert, jetzt fehlt nur noch ein altrömisches Thermalbad und dann mach uns den Nero: ” Brenne, brenne!” Oder besser, renne, renne!
Na ja, aber so sind sie eben, man muss sich nur mal ihre Wahlplakate angucken, die jetzt schon ziemlich flächendeckend in der Gegend rumhängen: ” TYPISCH CDU!” Genauso sieht das aus, der Landesfürst, im Kreise seiner handverlesenen Liebsten, grinst überheblich, grenzdebil von oben herab in unsere Wählerkarre, es fehlt nur noch die Rassel und das CDU-Fähnchen, man sieht, was sie denken:

” Na ja, ist ja ganz niedlich der kleine
Wählerspross, aber ein bisschen blöd ist er irgendwie auch!” Und dann hört man sie förmlich den Babywählerboogie singen:
” Heititeiti, Gutschi, Gucci, na mein kleiner Stimmenscheißer, gehst du auch schön wähli, wähli, machtst du artig kreuzi, kreuzi, ja?
Dann darfst du auch beim lieben Onkel auf den Schoß, ein bisschen Hoppehoppreiter, dann wirst du schön verschaukelt und dann trocknet der Onkel dich noch schön ab, – aber aus der Scheiße holt er dich nicht!”
So sieht das aus und damit das aufhört, sollte jetzt aber auch jeder Kommunarde (auch so ein allergenes Wort) seinen Hintern aus der Karre schwingen zur Wahl gehen und die Kommune wieder zu dem machen, was sie im eigentlichen Sinne auch ist:
(1) Eine Gemeinde, (2) eine Lebens- u. Wohngemeinschaft.
Also, (das wollte ich immer schon mal schreiben) auf, auf Kommunarden macht unsere Gemeinde wieder zu einer liebenswerten Lebens- u. Wohngemeinschaft, wo keiner
in der vollgekackten Windel liegen bleiben muss.
Einen noch – der Kalauer der Woche: Auf den Wahlplakaten der Grünen steht: ” Damit die Kurzen nicht zu kurz kommen!”
Und ich dachte immer die Kurzen sind alle bei der Linken.

Frühlinksfrische Grüße

Thorsten Stelzner

Die GJ Peine veranstaltet, gemeinsam mit dem Kreisverband der Grünen, am 13.08. ein “Wahlfestival” auf dem Hochofenplateau des Hüttengeländes in Ilsede. Geplant ist eine Mischung aus Life-Musik, Poetry-Slam und Politiker-Streichelzoo (d.h. KandidatInnen stehen den Jugendlichen und anderen Interessierten in einer 1 zu 1-Situation zur Verfügung und Rede und Antwort, ohne Podium und ganz “zum Anfassen”).