Mitschnitt Vertrauensleute-Konferenz Willingen

TS, 27. November 2012, 05:08
2012
Nov 27

IGM Vertrauensleute-Konferenz in Willingen

TS, 18. November 2012, 08:30
2012
Nov 18

Jubilarehrung Ver.di Hannover 13.11.12

TS, 14. November 2012, 07:30
2012
Nov 14

Ein toller Abend mit einem super Publikum:
“ Lasst es knacken, legt euch quer, geht den Störchen ans Gefieder –
   wir sehen uns wieder !”"

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2012
Nov 11

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Dank an die Macher und Meister:

Grafiker: Ingo Lehnhof

Fotograf: Andreas Greiner-Napp

2012
Nov 11

Vechelde.(kvc) Am Dienstag las der Braunschweiger Autor Thorsten Stelzner vor den Realschülern der 9. und 10.Klasse im Forum der Schule.

„Der Mann sagt die Wahrheit!“, so lautet Sarahs Feedback aus der Klasse 9a. „Genau so erlebe ich es bei mir zuhause!“ Damit spricht sie ihren Mitschülern aus dem Herzen, denn Thorsten Stelzner gelingt es, die meisten seiner Zuhörer während des 90-minütigen Vortrags zu begeistern.
Der Vater von vier Kindern kann sich gut in die Gedankenwelt der Jugendlichen einfühlen und kennt sich aus. Lyrik und Satiren trägt er in kumpelhafter cooler Art vor. Stelzner packt an diesem Morgen sein Publikum und sorgt mit pointierten Texten unterhaltsam für Denkanstöße. In seinen gesellschaftskritischen Beiträgen geht es um so große Themen wie Geld, Macht und Krieg, Gott und die Welt, aber auch um die kleinen menschlichen Schwächen des Alltags.
Wenn Stelzner von den Qualen seiner letzten Diät erzählt, kommt das genauso glaubhaft rüber wie seine Udo Lindenberg-Parodie.
Bei Schlaflos in Timmerlah“sind seine Zuhörer hellwach und lauschen gespannt beim Vorlesen der witzigen Satire über den chaotischen Alltag eines Hausmannes aus Timmerlah.
In lockerer Atmosphäre kommt Stelzner mit den Realschülern ins Gespräch. „Die Texte fand ich richtig gut!“, meint Carina M. (10b) und Sarah H. (ebenfalls 10b) ergänzt: „Endlich mal Literatur, die mir gefällt. Damit habe ich gar nicht gerechnet.“
Als der Autor den Realschülern erzählt, dass er schon als 13-Jähriger mit dem Schreiben anfing geht ein Raunen durchs Publikum. Vielleicht fühlte sich der ein oder andere stille Hobbyliterat durch Stelzners Bekenntnis in diesem Moment bestätigt. Dass Literatur sehr unterhaltsam sein kann, haben die Schülerinnen und Schüler der Realschule Vechelde an diesem Vormittag jedenfalls selbst erleben dürfen.

Feedback auf der Website der RS Vechelde

TS, 9. November 2012, 14:54
2012
Nov 9

Der Greis ist heiß, oder alt, aber bezahlt !

TS, 7. November 2012, 21:11
2012
Nov 7

 

Es gibt Tage, an denen fühle ich mich schon früh morgens unglaublich alt.
Da stehe ich so gegen 10.30 Uhr auf, schleppe mich ins Bad, blicke entsetzt in den Spiegel
und denke den Bukowski-Satz: „Warum kann ich dieses Gesicht nicht kämmen?“
Wenn ich dann noch feststellen muss, dass meine „Nano-Q10- Powerlifting-Sensitiv-Skinfresh-Lotion“
alle ist, dann ist der  Tag eigentlich gelaufen. Dann brauche ich dringend etwas oder
jemanden, der mich aufbaut und ich rufe I. Lehndorf an:
„Alter, Lust auf Hunderunde? Brauche frische Luft!“
Manchmal klappt das, und eine halbe Stunde später drehen wir,
der beste, alte Freund, ich und der Hund unsere Runde durch
den Timmerlaher-Busch. Wie ein altes Rentnerehepaar zotteln
wir durch den Wald, wir haken uns dabei noch nicht unter und wir
tragen auch noch keinen Partnerlook, obwohl, alle drei ziemlich
monochrom – nur der Hund trägt etwas Braun.
Sowas hilft nicht wirklich, wenn es darum geht, sich jünger zu
fühlen. Nur, an diesem Tag hatte ich Glück, auf meinem Zettel
stand noch: Kolumne, Senioren, irgendwie sowas.
Und ich fragte den besten Freund, nicht den Hund: „Sach mal,
fällt dir was zum Thema Senioren ein?“ Und prompt, solche
Freunde braucht man: „Klar, das sind die, die mit Hut im alten
Mercedes in der Hauptverkehrszeit mit dreißig durch die Innenstadt
jöckeln, die beim Arzt das Wartezimmer belagern, nicht
weil sie krank sind, sondern weil sie da sind, Langeweile und
Zeit haben. Das sind die, die wenn wir Feierabend haben und mal
schnell was einkaufen müssen, an der Kasse der Kassiererin ihr
berstendes Kleingeldportemonnaie unter die Nase halten und
krächzen: „Fräulein, können sie da mal eben selber … ich hab
meine Brille nicht mit.“ Oder die im Parkhaus immer knapp zwei
Parkplätze belegen, weil sie vergessen haben, wie breit ihr Auto
ist. Noch Fragen?
Nein. Keine Fragen mehr. Ich fühlte mich schlagartig jünger, Mehr »

Gibt es ein Leben nach dem Lernen ?

TS, 7. November 2012, 14:54
2012
Nov 7

Und auch den Text habe ich gestern gelesen ….

Von Thorsten Stelzner
Mein Dank gilt an dieser Stelle tatsächlich einem Lehrer: Dass ich das jemals schreiben würde, hätte ich mir niemals träumen lassen. Naja, es hat ja auch immerhin 35 Jahre gedauert…
Einen Tusch für Michael Math, Nicht Mathe, nur Math. Michael Math hat mich rehabilitiert; Lehrer in Peine. Das setzt der Sache noch einen drauf. Einem Peiner Lehrer – und es wird noch besser – einem Peiner Deutsch- und Geschichtslehrer danken … Das ist fast so absurd, als wenn ich  …
Aber Math hat es getan. Math hat ausgesprochen, was ich schon seit der 3. Klasse weiß: „Lehrer müssen Schüler begeistern, denn sie rauben ihnen 45 Minuten ihres Lebens.“ Genau! Und ich habe sofort ausgerechnet, was das für mich bedeutet: 10 Klassen, 13 Jahre, ca. 30 Stunden pro Woche …Da kommt aber was zusammen. Ich bin ja bereit, die Grundschulzeit abzuziehen, denn Lesen, Schreiben und Rechnen waren ja noch recht wichtig. Aber dann… Also: Neun Jahre mal rund 1200 Stunden macht 10800 Stunden (Die Zeit für Hausaufgabe habe ich in meinem Fall mal ganz großzügig abgezogen. Dafür lasse ich aber die geschwänzten Zeiten in der Rechnung – gleicht sich vielleicht gerade so aus.) mal gesetzlichem Mindestlohn von 7,50 Euro: Das macht mal eben 81.000 Euro, plus Zins und Zinseszins – kann ich nicht ausrechnen, da hab ich gefehlt.
So, wo kriege ich die jetzt her? Vom Jugendamt, von der Landesschulbehörde? Ich fordere Entschädigung, Wiedergutmachung. Aber kaum hatte Math das ausgesprochen und die Braunschweiger Zeitung, ja tatsächlich die Braunschweiger Zeitung, gedruckt, da kamen sie aus ihren pädagogischen Schützengräben gekrochen und ballerten wild um sich: „Aber, Herr Kollege, wir sind doch die, die die Kinder auf die Welt, auf das Leben vorbereiten.“ Na danke, schöne Welt, schönes Leben! „Ich dachte, in der Schule lernen die Kinder … wir opfern unsere Zeit um …!“ Und, und, und . .. Blablabla!
Und damit haben sie erst recht bewiesen, dass sie unfähig sind.

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2012
Nov 7

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120 Schüler – 4 Stunden (solange war ich früher selten da)

– schöne Begegnungen – tolles Publikum – und auch wirklich nette Lehrer !!