Thorsten Stelzner mit neuem Satireprogramm

TS, 27. Februar 2013, 05:15
2013
Feb 27

 

Braunschweig

Der Braunschweiger Lyriker und Satiriker Thorsten Stelzner stellt nach „Tagesthemen I und II“ am Sonntag, 3.März, sein neues Programm „Frontal 13“ beim Satirefest in der Brunsviga, Karlstraße 35, vor. Laut Veranstalter „hagelt es in atemberaubenden Tempo Lebensweisheiten, wenn Stelzner wortgewaltig mit kerniger Stimme und satirischer Überdehnung die aktuellen Befindlichkeiten der Republik durchgrantelt. Beginn 17.30 Uhr.

Termine im Februar !

TS, 14. Februar 2013, 19:32
2013
Feb 14

17.02. -  Radio Okerwelle – 104.6 – Pandoora Kulturmagazin  - 
                12.00 Uhr Interview zum 10. Satirefest in der Brunsviga

20.02. – Regionalkonferenz Tarifrunde 2013,
               Akademiehotel –  Rastede 17.00 Uhr

21.02. – Regionalkonferenz Tarifrunde 2013,
               Hotel Prisma – Neumünster – 17.00 Uhr

23.02. – Jugendzentrum Drachenflug – Braunschweig –
               Lesenacht für Kinder – 8 – 14 Jahre – ab 18.00 Uhr

26.02. – Delegiertenversammlung IGM –
              Gewerkschaftshaus – Braunschweig – Wilhelmstr. -  

27.02. – Hildesheim – "Vier Linden", Alfelder Str. 55B –
              Warnstreik der Gewerkschaft NGG – 10.00 – 12.00 Uhr

28.02. – Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte 
               Braunschweig- Fallersleber-Tor-Wall 23 – 19.00 Uhr
               Von den ersten NS-Gesetzen bis zum Reichstagsbrand 
               und den ersten Massenverhaftungen
               Es lesen: Thorsten Stelzner, Gundolf Algermissen
               Einführung: Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel 

Halleluja !!

TS, 11. Februar 2013, 13:03
2013
Feb 11

2011 – 3 Tage vor meinem Satirefesttermin trat Guttenberg zurück!
2012 – 3 Tage vor meinem Satirefesttermin trat Wulff zurück!
Nächster Satirefesttermin 03.03.2013 … wen erwischt es diese Jahr ..?? …. noch 25 Tage und mir schavant böses…

2013 – 3 Tage vor meinem Satirefesttermin tritt der Papst zurück – Halleluja !!

Mir Schavant böses …

TS, 6. Februar 2013, 08:01
2013
Feb 6

2011 – 3 Tage vor meinem Satirefesttermin trat Guttenberg zurück!
2012 – 3 Tage vor meinem Satirefesttermin trat Wulff zurück!

Nächster Satirefesttermin
03.03.2013 … wen erwischt es dieses Jahr ..?? ….
noch 25 Tage und mir schavant böses !!

Das fängt ja gut an, meine Rechtschreibprüfung kennt das Wort gar nicht – Geschwisterliebe. Geschwisterliebe ist rot unterkringelt. (Unterkringelt kennt sie auch nicht, spielt hier aber keine Rolle) Also, Geschwisterliebe gibt es nicht, zumindest nicht in meiner Rechtschreibprüfung und auch nicht in meiner Wahrnehmung.
Wo soll sie denn auch herkommen? Sehen wir das doch mal realistisch, das erste jemals erwähnte Geschwisterpaar, Viehzüchter und Ackerbauer, haben sich ziemlich schnell, auf äußerst brachiale Art und Weise getrennt. Hau drauf und Schluss. Und warum? Aus Neid!! Und das ist es – Geschwisterbeziehungen sind vom Neid und vom Konkurrenzkampf geprägt.
(Das ist jetzt der Hammer, meine Rechtschreibprüfung ist komplett auf meiner Seite, Geschwisterpaar u. -beziehung kennt sie wieder nicht, aber Konkurrenzkampf.)
Das erste Kind wird geboren und weiß überhaupt nicht, dass es das erste ist, es stellt nur ziemlich schnell fest, dass sich das ganze familiäre Universum einzig und allein um seinen runzeligen gerade mal ca. 7-9 Pfund leichten, mickrigen Körper dreht. Wahnsinn, so klein und unscheinbar und zu nix zu gebrauchen, allein nicht mal lebensfähig und trotzdem das Zentrum der gesamten Aufmerksamkeit. Omma, Oppa, Onkel, Tante, Mutter und Vater – Bruder und Schwester kommen da ja noch gar nicht vor, alle sind total von den Socken, das prägt. „ Ich bin das Alpha und das Omega, ich bin so ungeheuer wichtig, das muss so sein!“
Wenn sie oder er Glück hat, funktioniert das ein paar Jahre.
Aber dann. Dann beschließen Mutter und Vater plötzlich, dass sie das ganze gern noch mal erleben möchten, noch mal dieses unglaubliche Wunder, dieses Erschaffen eines neuen Lebens.
Und zack ist es vorbei, schlagartig rutscht Nr.1 vom Podest, das Monopol bricht in sich zusammen.
Der Markt implodiert, die Konkurrenz siegt scheinbar kampflos, die Aktienkurse brechen ein, die feindliche Übernahme nicht aufzuhalten. Und wenn sie oder er richtig Pech hat und die Sippe aus lauter unsensiblen Idioten besteht (soll ja vorkommen), dann wird aus Platz eins nicht mal Platz zwei, sondern man kracht ins bodenlose Nichts. Neid!
Wie soll man das denn verkraften und dann noch echte innige Liebe zu diesem Störfaktor entwickeln? Geht doch gar nicht!
Andersherum funktioniert das aber auch nicht. Wenn das zweitgeborene Menschenkind auf die Welt kommt, weiß es natürlich nicht, woher denn auch, dass es da schon wen gibt, der stinkig ist, weil er seinen Platz räumen musste. Das dauert ein bisschen. Nach ein paar Jahren, stellt dann Nr. 2 – also das zweitgeborene Gör, für kurze Zeit auf Platz Eins gesetzt, fest, dass der ältere, über einige Jahre völlig unwichtige, nebenher existierende Prototyp, an Bedeutung gewinnt, weil er nämlich älter, größer, stärker und selbständiger ist – er kann mehr und er darf mehr! Neid! „Wieso muss ich schon ins Bett, wieso darf der noch fernsehen, warum darf ich noch keinen Pastis?“ Der Prototyp freut sich! Endlich gewinnt er wieder an Beachtung, endlich ist er im Fokus seiner Eltern wieder präsent. Kommt er dann noch in die Pubertät und baut richtig Kacke, versagt in der Schule oder …, was weiß ich denn? Liegt er plötzlich wieder richtig vorn.
Ganz fiese, hinterhältige Eltern zeugen genau in dem Moment Nr. 3 !

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