Einleitende Worte von Gundol fAlgermissen:

In der ersten Ankündigung zu diesem Abend hieß es,
„El Kurdi spricht deutsch – Worte gegen Rechts“
An diesem Abend seziert und zelebriert Hartmut El Kurdi („Der Viktualien-Araber“) die wichtigsten Themen der vergangen Monate.
Das war die Ankündigung bis zu Beginn der vergangenen Woche – krankheitsbedingte Absage machte die Anwesenheit von Herrn El Kurdii unmöglich.
Am 07.05. wird nun Thorsten Stelzner Prosa und Lyrik vortragen – nicht als Ersatz für Herrn El Kurdi, sondern als Künstler, der mit seinen Beiträgen einen Bogen schlägt vom 10. Mai 1933 – dem Tag der verbrannten Worte, der verbrannten Literatur – bis in die Gegenwart. Bei vielen Auftritten war Thorsten immer wieder als ein engagierter, streitbarer Akteur gegen Ausländerfeindlichkeit, Faschismus, kurz gegen rechte Tendenzen, zu erleben.
……

Auch in Braunschweig brannte an diesem 10. Mai 1933 ein Scheiterhaufen mit Büchern vieler deutscher und ausländischer Autoren – mit Duldung des Rektors der TH-Braunschweig. Viele Autoren sind nicht vergessen, u.a. Kurt Tucholsky, Erich Kästner.
Besonders möchte ich stellvertretend an einen Braunschweiger erinnern, von dem zwei Buchtitel auch auf dem Index der Nationalsozialisten stand, Hugo Kanter. Er erlebte eine rasante berufliche Ausgrenzung.
Thorsten Stelzner, uns wünsche ich einen nachdenklichen wie auch vergnüglichen Abend. Wir werden gereimtes und ungereimtes hören. Herzlich Willkommen….

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