Sonntag,  13.03.2011  BRUNSVIGA  8.SATIREFEST THORSTEN STELZNER 022

 

Brunsviga macht süchtig. Das gilt ganz offensichtlich nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Künstler. Bereits zum fünften Mal schlägt nämlich der Braunschweiger Satiriker, Lyriker und Kolumnist Thorsten Stelzner auf den Brettern, die in Braunschweig die Kultur bedeuten, auf. Und damit ist auch schon fast alles gesagt. Das neue „Neue Programm" wird wieder genau so sein: eine bitterböse, fiese, sarkastische Abhandlung über Stinker, Schleimer, Weicheier, Nörgler, 10 kleine Streberlein und Wiederholungstäter – mal als ungereimte Satire, mal als satirische Lyrik, auf die man sich keinen Reim machen kann, oder auch als klassische Kolumne, die ihren ironischen Witz aus dem Alltäglichen zaubert. Also, wie schon in den Jahren zuvor, ein rasanter Abend mit mindestens 20.000 Worten in 2 Stunden und gut 30 neuen uraufgeführten Texten. Und für alle, die eine Ahnung davon haben wollen, was da auf sie zukommt, hier ein paar Pressestimmen über den Mann mit der Reibeisenstimme, der seine Wortpfeile schnell wie ein Ferrari verschickt – treffsicher. Bitteschön: „Wenn man Stelzners, rauer, kerniger Stimme beim Granteln zuhört, kommen seine Texte so lebendig herüber wie eben aus dem Bauch heraus drauflosgepoltert. Das verleiht der satirischen Überdehnung Kraft." „In atemberaubenden Tempo, gewissermaßen der Ferrari unter den kaberettistischen Wortjongleuren, verpasst Stelzner dem Homo-Konsumenti und Normalo-Sapiens eine Ohrfeige nach der anderen." „ Für seine bösartigen, niederträchtigen satanisch-satirischen Verse ist Stelzner mittlerweile bekannt." Ja, wenn die das sagen. Vorgeschmack gefällig? Den gibt’s hier, und natürlich auch weitere Infos: www.thorsten-stelzner.de

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Na Männer, Fußball-WM, Grillsaison und Urlaub schaumgekrönt und hopfenfrisch überstanden? Das war aber auch eine Trilogie dieses Jahr, das hat geprickelt, was!? Immer schön ein Alibi zur Hand, und in der anderen? Das haben wir uns verdient! Rudelrülpsende Hopfenhorden zogen ploppend und grölend durch die Lande oder bevölkerten Neubaugebietsterrassen und prosteten ihrem verhassten Nachbar zu: „ Alsklahr? Alsokay?“
Aber jetzt mal ehrlich, so unter uns, es hört ja auch gerade keiner zu: Warum macht ihr das? Warum trinkt ihr das? Kann mir das mal einer erklären? Ich verzweifle an so was. Rituale sind mir suspekt, völlig fremd und machen mir Angst. Da hilft es auch nix, wenn ihr mich als Weichei bezeichnet, wenn ich fröhlich nüchtern, glücklich mit meinem Orangensaft in eurer Mitte stehe und denke : Noch zwei Runden und du brauchst mit denen nicht mehr zu reden – jedenfalls keine Dreiwortsätze mehr. „Issochso, oda? Hasse recht. Sachich ja.“
Aber jetzt mal im Ernst: Alkohol, (Das ist hier ein Familienmagazin, Hörr Stelzner!! ) das ist schon eine feine Sache, in der richtigen Dosis, mit der richtigen Wirkung und mit dem richtigen Geschmack. Mehr sag’ ich jetzt nicht dazu. Aber Bier, da stimmt doch erst mal gar nichts! Der Geschmack, okay das ist Geschmackssache; vielleicht in Kombination mit Ernte23, Marlboro Light oder Reval ? Ich weiß es ja nicht. Aber Wirkung und Dosis, etwas Uneffektiveres als Bier kann es doch gar nicht geben. Da knallt ja Mon Cherie noch besser.

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2010
Aug 16

“RUHESTÖRUNG”         Im Robert-Köpke-Haus, Schwalenberg 15.08.10

 

2010
Aug 14

Mit Peter Sodann in der Werkstatt-Galerie-Calenberg  in Hannover zur Buchpräsentation “ Schlitzohren und Halunken” am 13.08.2010

 

KNACKEN

TS, 11. August 2010, 06:02
2010
Aug 11

Lesung mit Peter Sodann

TS, 9. August 2010, 18:53
2010
Aug 9

sodann 13.08.10 032  am 13.08.2010 um 20 Uhr wird Peter Sodann in Hannover, in der Werkstatt Galerie Calenberg, Kommandanturstr. 7,

das Buch »Schlitzohren und Halunken« vorstellen.
Und ich lese meinen Text aus dem Buch " Auch Weicheier müssen eiskalt abgeschreckt werden".

 

3

2010
Aug 8

TF00002-Rotwangen-schmuck-Schildkroete „Papa!?“ Das klang irgendwie noch ziemlich normal und unverdächtig. „Paapaa!?“ „Jaaha?“ „Duu Papa, ich wollte doch nach den Ferien noch meinen Geburtstag nachfeiern.“ So war das geplant. „Joh, und?“ „Na, wieviele darf ich denn einladen?“ „Ja, wen willst du denn so einladen?“ „Naja…“ Da hätte ich stutzig werden müssen, glaubte aber dieses „Naja“ würde sich mehr auf die Anzahl der Gäste und nicht auf ihr Geschlecht beziehen. „Na, sag schon.“ „Ich möchte gern, Pia, Vero, Feli, Marlene, Wibke …“ Ich muss gestehen, ich höre bei sowas nie wirklich richtig zu. Doch plötzlich wurde meine Aufmerksamkeit durch eine kleine aber dennoch gravierende phonetische Unregelmäßigkeit geweckt. Ich schreckte hoch: „ …Tim, Theo, Daniel und natürlich Felix einladen.“ Was war das denn?! Solche Namen kamen vorher in unserer Beziehung gar nicht vor: Jungennamen! – Jungen; also überhaupt: „Die sind bescheuert, die machen nur Mist, die stänkern, die sind bekloppt.“ Zitat Ende. Das fand ich auch ganz prima. Ich war ja auch schließlich die einzige Ausnahme. Und nun, was war geschehen.
Ich blickte über meinen Zeitungsrand hinweg und sah – Donnerwetter, wann war das denn passiert? – ein verdammt hübsches, charmantes, schlank und großgewachsenes junges Mädel mit leicht fraulichen Ansätzen, das einst meine kleine, süße, verspielte Tochter gewesen war, mit einem entwaffnenden Lächeln mir gegenüberstehen. „Is’ was?“ Ich kämpfte um Lässigkeit . „Nööö, was soll denn sein? Was wollt ihr denn so machen?“ „Na, Party, was ’n sonst?“

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DAS HINTERZIMMER/Die Wette

TS, 6. August 2010, 05:09
2010
Aug 6

DAS HINTERZIMMER/Intro

TS, 5. August 2010, 16:09
2010
Aug 5

CRUEGER & STELZNER

TS, 3. August 2010, 19:51
2010
Aug 3

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