Halbzeit !

TS, 20. März 2008, 19:48
2008
Mrz 20

Die Welt ist rund, (m)ein Leben dauert 90 Jahre und am Ende muss das tote in das eckige!

So gesehen hab ich grade Halbzeit … 45 Jahre sind rum, 15 Minuten setz ich mich jetzt mal kurz auf die Bank und dann gehts auf zur Hälfte Zwei !

Und das bedeutet … ,  mehr und früher über die linken Flügel, rechts nichts mehr anbrennen lassen und vorallem im Abschluss kosequenter werden und immer locker in den freien Raum ….. Vielleicht holt man so ja noch `ne Verlägerung raus … wollen wir mal sehen, was so noch geht!

Ach so … geplante Scheunen-Lesung vorerst verschoben – denn lesen mit klappernden Zähnen .. es ist zu kalt, noch, wird aber besser – und dann ist die Scheune auch fertig und wir sehen uns in Timmertown – denn weil er so ein Schlimmer war, zog es ihn nach Timmerlah!

Im Jahre dreiundsechzig,
ich sage euch: “Das rächt sich!”
habt ihr mich in die Welt verbannt,
in dieses karge, kalte Land,
an diesen seltsam grauen Ort,
aus welchem Grund ohne ein Wort?

Ihr hättet mich doch fragen müssen,
sag an, was willst du von uns wissen?
Warum habt ihr mir denn nicht erklärt,
weshalb mir dieses widerfährt?
Vielleicht sogar hätt´ ich `s begriffen,
doch ihr, ihr habt ja drauf gepfiffen.
Ihr schmeißt mich einfach auf die Erde,
vielleicht damit ich irre werde,
vielleicht damit ich etwas lerne,
jawoll, das tät´ ich wirklich gerne.

Vielleicht wollt ihr mich weiser machen,
vielleicht soll ich mich heiser lachen,
vielleicht auch nur weil `s euch erheitert
und euren Horizont erweitert?

Vielleicht bin ich auch nur die Ratte,
die niemals eine Chance hatte,
vielleicht lauf ich im Kreis, im Rad
und ihr, ihr habt mich lange satt,
steht höchst genervt in dem Labor
und ich, ich komm euch dämlich vor:
Schau an, der Stelzner, der Proband,
schaut nicht mal übern Käfigrand.

Doch täuscht euch nicht, seid auf der Hut,
so manche Ratte tarnt sich gut,
läuft jahrelang durchs Labyrinth
und täuscht all die, die draußen sind,
nagt hier und da mal an Stäben
und pinkelt auch schon mal daneben,
kratzt etwas hier, schabt etwas da
und keinen stört `s, noch ist sie da.

Doch irgendwann rostet der Stall
und sie springt auf jeden Fall,
mit Ungeduld und Hass ins Freie
und dann, dann hört man eure Schreie…

Termine, Termine …

TS, 10. März 2008, 15:10
2008
Mrz 10

So, das sind zwar fast alles geschlossene Gesellschaften und ich schreibe die jetzt nur hier rein, damit ihr wißt, dass ich was zu tun habe und immer noch sehr gefragt bin …. und, damít ich keinen Termin verpenne !

Dienstag        01.04.08      IGMetall – Braunschweig – Delegiertenversammlung  Gewerkschaftshaus  Wilhelmstrasse

Samstag        19.04.08      Junge NGG  Bundesjugendkonferenz in Gladenbach

Sonntag         27.04.08       Jugendweihe  Aula der HvF.

Donnerstag, 01.05.08       Hornburg …. näheres folgt

Donnerstag 01.05.08        Braunschweig

Donnerstag 08.05.08       Magdeburg mit Rolf Becker …

Mittwoch     14.05.08       Jugendweihe “Nachlese”  Brunsviga …

Samstag       21.05.08       IGMetall Senioren    

Sonntag        14.09.08       VW-Braunschweig    70 Jahre VW….

2008
Mrz 5

 

Der ZM

Ein wienerndes Würstchen, ein putziges Kerlchen !

 

Wenn der ZM saubermacht, … Sekunde, da muss ich jetzt noch kurz ein paar klärende Worte zu sagen: „ Also, nicht dass hier der Verdacht aufkommt, ich würde vielleicht in den kabarettistisch, komödialen Geschlechterkampf eintreten wollen, nein, keine Angst, das überlasse ich anderen, die das vielleicht besser können, oder die mit diesem Kampf größere Probleme haben und somit auch näher dran sind an dem Thema…. Ich kann zum Geschlechterkampf nicht viel sagen, ich habe ihn längst verloren oder gewonnen, wie Mann `s nimmt…. ich bin die Frau/die Mutter, die Hausfrau, meine Frau- Mann hat den gutbezahlten Job und macht Karriere.“

So viel dazu.

Aber wahrscheinlich gerade deswegen, kann ich mir erlauben, den ZM beim Putzen zu beobachten und kann beurteilen, wo zumindest der eine oder andere kleine Unterschied liegt.

Wenn die ZM-Frau saubermacht, so sehe ich das jedenfalls morgens in den Werbeblöcken, – sorry, aber sonst sehe ich halt keine Frau putzen – dann tut sie das folgendermaßen: Die Stirn in Falten, das Gesicht schmerzverzerrt, sich die schweissnasse Strähne, mit dem Gummihandschuh überzogenem Handrücken aus dem tränennahem Gesicht wischend, auf den Knieen robbend, einen Schwamm in der anderen Hand verkrampft haltend, über den Wannenrand gebeugt die verkrusteten Sedimente der letzten Familienwannenwaschperiode wegschrubbend, bevor es dann zum Höhepunkt kommt, und ihr der Waschmachinenschlauch zerbröselt und die Bude tsunamimäßig überschwemmt wird, und ihr der freundlich süffisant lächelnde Calgonit-MANN – natürlich ein Mann – erklärt, wie bescheurt sie ist, weil sie wieder keinen Entkalker benutz hat…… die blöde …Zippe …!

Fortsetzung folgt … wenn ich jetzt hier weitermache, geht mir der Stoff zu schnell aus und ich schaffe das nie .. – das wieder aufzuholen – mit den täglichen Einträgen. Also bis gleich!

 

 

 

 

 

Spielplan für das Satirefest (Auszüge)

TS, 21. Februar 2008, 08:36
2008
Feb 21

Der ZM  – Von Stinkern und Schleimern

Der ZM – Lernen fürs Leben – Vergessen bis zum Tod !

Rolands Kochstudio

Der ZM – Vor der Paarung steht die Werbung

Alles richtig gemacht

Grosses Wählersterben – Rettung durch das Wählengen

Auch Weicheier müssen eiskalt abgeschreckt werden

Der ZM – Namen sind Dramen !

Der ZM – Ein wienerndes Würstchen – ein putziges Kerlchen

Der ZM – Bilinguale Brutprägung

So, wieder fit !

TS, 20. Februar 2008, 11:01
2008
Feb 20

Der ZM
Das Gedicht

Ich kann nicht stricken,
kann nicht häkeln, kann nicht Flöte spielen,
nicht auf den Fingern pfeifen
und ich kann noch nicht ´mal schielen.

Ich kann nicht tanzen,
kann nicht malen, kann keine Saltos springen,
nicht auf dem Einrad fahren
und ich kann noch nicht mal singen.

Es gibt tatsächlich unzählbares
was ich gar nicht kann
und trotzdem bilde ich mir ein:
„ Ich bin ein Supermann!“

Ich weiss  noch immer nicht
warum  so´n riesen Flugzeug fliegt
und wo genau auf dieser Welt
Botswana liegt.

Ich kann keine fremde Sprache,
kann kein Algebra
und weiss wirklich nicht genau
wer  Ludwig Ehrhard war.

Es gibt tatsächlich unzählbares
was ich gar nicht weiss
und trotzdem bilde ich mir ein:
„ Mein Preis ist heiß!“

Jeder Floh kann höher springen
und mein Hund läuft schneller
und die Fliege klaut mir locker
meine Wurst vom Teller.

Jeder Fisch kann besser schwimmen,
jede Maus mehr Kinder zeugen
und die Affen auch viel besser
ihre Zehen beugen.

Ja, jedes Tier auf dieser Welt
ist  besser aufgestellt
und trotzdem glaube ich ganz fest:
„ Ich bin ein Superheld!“

Denn das ist das, was der ZM
am besten kann,  –
ja, wir kennen unsere Schwächen,
aber wir glauben da nicht dran…..
 

Für einen schrägen Vogel

TS, 16. Februar 2008, 06:30
2008
Feb 16

Ich bin ein schräger Vogel
mit Würde, Stolz und Ehre,
sperr´ mich in keinen Bauer
und nicht in die Volliegere.

Ich brauche meine Freiheit,
muss meine Kreise ziehen,
dann lande ich auch ab und zu
wieder auf deinen Knien.

 Dann putz´ ich mein Gefieder
und sing´ dir schöne Lieder,
die ich auf meinen Flügen fand
und fresse dir ganz zärtlich
wieder aus der Hand.

Ich bin ein schräger Vogel,
mal eitel wie ein Pfau,
mal albern wie ein Albertros
und wie die Elster schlau,
mal edel wie ein Adler
und bunt wie ´n Papagei,
doch wirklich schön
sing´ ich für dich,
fühl´ ich mich dabei frei

2008
Feb 14

Merkel, Merz und Westerwelle klonen ihre Intimpilze – Freunde wir müssen was tun !

Aus aktuellem Anlass 

VOM STORCH UND DEN FRÖSCHEN

Stolz stolziert der starre Storch
durch den feuchten Sumpf hindurch
und schnappt gierig nach den Kröten,
will sie fressen, will sie töten.

Und der spitze Schnabel klappert
und er geifert und er sabbert,
denkt ans schlemmen und ans prassen,
kann sein Glück noch gar nicht fassen.

Wehrlos, denkt er, sind die Unken,
brauch sie nur noch einzutunken,
in den Zeitgeistsumpf der Not
und schon sind sie gar und tot.

Und so keift er über den Weiher:
„Heute gibt’s `ne große Feier,
alle Frösche, Unken, Kröten,
gilt es heute abzutöten.“

Und er sieht sich selbst als Sieger,
als ein echter Überflieger,
roter Schnabel, weiße Weste,
schwarze Seele und das beste

ist sein Tanz der Arroganz

Kopf im Nacken, viel Gezeter,
große Klappe, ja so steht er,
wie an einem Rednerpult:
„Kröten sind an allem Schuld.“

Doch die Unken, Frösche, Quappen,
schreiben sich jetzt auf ihr Wappen:
Wenn wir uns zusammen tun,
rupfen wir den Storch als Huhn.

Und am dunklen Teichesgrunde
sitzen sie in großer Runde
und besiegeln ihren Plan:
Stürzen wir den Größenwahn!

Alle Unken, Kröten, Frösche
gehen ihm jetzt an die Wäsche,
springen ihm in das Genick,
packen ihn mit viel Geschick,

reißen ihm die Stelzen weg,
Adebar kracht in den Dreck.
Nass und matschig liegt er da
und weiß nicht wie ihm geschah.

Und die Kröten, Unken quaken:
„Manchmal trifft es auch den starken,
stolzen, sturen, starren Storch –
Adebar, da musst du durch.”?

So ungefähr sieht das eben aus !

TS, 13. Februar 2008, 13:01
2008
Feb 13

TOD

Deine Lunge flattert,
deine Augen sind rot
und an deinen Knochen
nagt schon der Tod.

Deine Hände zittern,
dein Magen schmerzt,
mit dem Leben
hast du ´s dir längst verscherzt.

Deine Beine sind schlapp,
die Zunge ist trocken,
hast Löcher im Hirn
und in den Socken.

Der Knochemann kommt
mit grossen Schritten
um höflichst um deine
arme Seele zu bitten.

Er weiss genau,
dies Opfer ist ihm sicher
und laut erschallt
sein teuflisch´ Gekicher.

Er schleift schon die Sense
und reibt sich die Hände
und unaufhaltsam
naht jetzt dein Ende.

Du liegst auf dem Bett
mit grauem Gesicht,
auch das letzte Gebet
rettet dich nicht.

Der Teufel ist Sieger
in deinem letzten Spiel
und deine schwache Seele
ist sein einziges Ziel.

Er kennt keine Gnade,
tritt sacht an dein Bett,
starrt lächelnd dich an
und fragt ganz kokett:

„Bist du bereit? 
Ich muss mich beeilen, 
nicht ewig 
kann ich hier verweilen.��?

Und mit langen Fingern
greift er dann zu
und befördert dich rasch
in die ewige Ruh.

INGO

Hey, Herr Maler, mal mal mir
jetzt und hier ein Tier,
denn wer kein Tier mir malen kann,
fängt `s Malen besser gar nicht an.
Ich will was konkretes,
nichts abstraktes, abgedrehtes,
ich will nicht darüber sinnen
was die Maler sich erspinnen.
Ich will alles klar erkennen
und das Bild beim Namen nennen.
Ich will wissen was ich sehe,
wenn ich vor den Bildern stehe.
Ich will klare feste Formen,
Bilder streng nach Normen,
ein bisschen grün und eine Wiese,
mitten drauf die fette Liese,
diese schwarz gescheckte Kuh
und `nen Menschen so wie Du,
mit `nem leichten irren Blick,
so was gäb´ mir schon den Kick.
Oder mal ein Rudel Schweine,
in der Stallung ganz alleine,
nur davor ein nackter Knecht,
der so guckt als wär´ ihm schlecht,
auf dem Kopf die Badekappe
und im Schoß das kleine Schlappe.
So was macht doch Sinn und Freude,
wenn ich denke wie ich leide,
vor `nem Werk abstrakt und wirr,
denke ich – der ist doch irr,
sowas malen kann doch jeder,
ziehe heftig dann vom Leder,
sowas malt mein jüngstes Kind,
dieser Maler war wohl blind.
Ganz anders geht es mir bei Dir,
denn Du Maler, Du malst mir,
hin und wieder auch ein Tier
und sei es nur ein toter Hummer,
dieses nimmt mir stets den Kummer,
den man hat, wenn man so denkt
ob dies Bild nicht falsch rum hängt.

Einfach mal Bilder gucken unter www.ingomat.de

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