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	<title>Thorsten-Stelzner.de &#187; liederliche Lyrik</title>
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	<description>Weblog des Braunschweiger Dichters Thorsten Stelzner</description>
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		<title>Die Nacht vom 11. auf den 12.September &#8222;Tagebucheintrag&#8220; 12. September 2001</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 14:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Tatsächlich durch die BZ animiert im Archiv gekramt und folgenden Text gefunden :
 
Die Nacht vom 11. auf den 12.September 
„Tagebucheintrag“ 12. September 2001 

3.30 Uhr
rechne mit dem Schlimmsten,
zähle auf nichts,
das Radio läuft Marathonie
das Ziel liegt irgendwo
zwischen Rache und Hass.
Der erste Mensch der mir begegnet
in dieser Nacht
fragt: „ Was meinste, sollte man jetzt Aktien kaufen?
eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;">Tatsächlich durch die BZ animiert im Archiv gekramt und folgenden Text gefunden :</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Nacht vom 11. auf den 12.September </strong></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">„<strong>Tagebucheintrag“ 12. September 2001 </strong></span></p>
<p><strong></strong></p>
<p>3.30 Uhr</p>
<p>rechne mit dem Schlimmsten,</p>
<p>zähle auf nichts,</p>
<p>das Radio läuft Marathonie</p>
<p>das Ziel liegt irgendwo</p>
<p>zwischen Rache und Hass.</p>
<p>Der erste Mensch der mir begegnet</p>
<p>in dieser Nacht</p>
<p>fragt: „ Was meinste, sollte man jetzt Aktien kaufen?</p>
<p>eigentlich müsste man.“</p>
<p>Mir wird schlecht, es ist halb fünf.</p>
<p>Die Steigerung spricht</p>
<p>von Bombenwetter, heute.</p>
<p>Langsam spüre ich eine gewisse Ohnmacht,</p>
<p>wie wichtig ist heute der Niederschlag?</p>
<p>Die Erde ist rund</p>
<p>ein Krieg dauert 90 Minuten,</p>
<p>Schall und Rauch</p>
<p>Verlängerung? Elfmeterschießen?</p>
<p>Oder golden Goal,</p>
<p>der atomare Schuss ….</p>
<p>In der Werbung quatschen sie</p>
<p>von 1,9 % effektivem Jahreszins</p>
<p>und sie haben keine Ahnung</p>
<p>was ein Leben wirklich wert ist.</p>
<p>Um 10.00 Uhr sollten wir gedenken,</p>
<p>um 10.01 Uhr kommt einer</p>
<p>in meinen Laden</p>
<p><span id="more-772"></span></p>
<p>und fragt: „ Warum issen die Ananas</p>
<p>ebent so teuer?“</p>
<p>Ich schweige und drehe das Radio lauter.</p>
<p>Um 11.00 Uhr</p>
<p>die Brauerei Wolters schenkt</p>
<p>mir zwei Freikarten für</p>
<p>Klaus Hoffmann,</p>
<p>das Programm heißt Afghana,</p>
<p>das hat schon wieder seinen Reiz.</p>
<p>5 nach 11 einer</p>
<p>kommt rein</p>
<p>und sagt: „ Ich bin hierher geflüchtet,</p>
<p>die ganze Welt drückt auf meiner</p>
<p>Tränendrüse rum,</p>
<p>bei Real an der Kasse hat mich die</p>
<p>Kassiererin versucht</p>
<p>5 Minuten trauern zu lassen,</p>
<p>ich bin einfach gegangen,</p>
<p>wenn wir um jedes Kind trauern würden,</p>
<p>das auf dieser Welt verhungert, wir kämen</p>
<p>überhaupt nicht mehr zum arbeiten.</p>
<p>Aber bei son paar Amis, flippen sie alle aus.</p>
<p>Sollen sie ´ne neue Ansichtskarte drucken,</p>
<p>New York mit zwei Hochhäusern weniger und gut ist.</p>
<p>Ich trau denen auch zu, dass sie das selber waren.</p>
<p>Wie immer schon, Pfeile auf Planwagen – und los geht’s !“</p>
<p>„Endlich einer mit ´ner Meinung.“</p>
<p>Denke ich und möchte ihm gerne noch ein bisschen zuhören.</p>
<p>Da klingelt das Telefon:<br />
„ Herr Stelzner, ich würde gern was bestellen,</p>
<p>kosten der Blumenkohl eben?“</p>
<p>Wer weiß was uns sonst noch so blüht&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2. Leseprobe : &quot; OH MEIN GOTT &#8211; Gedichte &quot;</title>
		<link>http://www.thorsten-stelzner.de/2009/11/2-leseprobe-oh-mein-gott-gedichte/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[ DER GÖTTLICHE BESUCH&#160;&#160;&#160;&#160; 2009
Der Mensch denkt, dass Gott lenkt.
Die Geschichte ist ganz simpel   und ziemlich schnell erzählt:    Der Dichter sitzt im Keller,    reimt und wirkt gequält.
Da steht ein nackter Kerl im Raum   und baut sich auf wie ´n Eichenbaum.
Leichenblass, total erschrocken,   den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2009/11/oh-mein-gott-21.jpg" target="_blank"><img style="border-right-width: 0px; margin: 12px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Illustration: Ingo Lehnhof" border="0" alt="Illustration: Ingo Lehnhof" align="right" src="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2009/11/oh-mein-gott-2-thumb1.jpg" width="149" height="244" /></a> DER GÖTTLICHE BESUCH&#160;&#160;&#160;&#160; 2009</p>
<p>Der Mensch denkt, dass Gott lenkt.</p>
<p>Die Geschichte ist ganz simpel   <br />und ziemlich schnell erzählt:    <br />Der Dichter sitzt im Keller,    <br />reimt und wirkt gequält.</p>
<p>Da steht ein nackter Kerl im Raum   <br />und baut sich auf wie ´n Eichenbaum.</p>
<p>Leichenblass, total erschrocken,   <br />den Dichter haut´s fast von den Socken.    <br />Der Kerl spricht leise, lächelt süffisant:    <br />„Bleib locker!” Und reicht ihm die Hand.    <br />„Tschuldige, wenn ich dich störe,    <br />doch wenn es stimmt, was ich so höre,    <br />dann ist es wirklich an der Zeit    <br />und wie gesagt, es tut mir leid.”</p>
<p>Der Dichter ist total verwirrt   <br />und denkt: „Der Kerl hat sich verirrt,    <br />was steht der hier in meinem Büro,    <br />und überhaupt, was grinst der so?”</p>
<p> <span id="more-239"></span>
</p>
<p>Der nackte Überraschungsgast   <br />spricht freundlich ohne jede Hast:    <br />„Wir beide sollten reden –    <br />und ich spreche nicht mit jedem.”</p>
<p>So steht er da,   <br />wie Gott sich schuf:    <br />„Göttlich mein Name</p>
<p>und Schöpfer mein Beruf.   <br />Ich dachte mir und denke noch,    <br />dass grade du, der du ja doch    <br />viel lieber weißt, als dass du glaubst,    <br />und grad´ an diesem Büchlein schraubst,    <br />Interesse hast an meinem Besuch,    <br />ich mache jetzt hier den Versuch,    <br />dir ´n paar Erklärungen zu geben,    <br />über mich und euch und euer Leben.”</p>
<p>Der Dichter denkt: „Ich fass´ es nicht,   <br />ich quäle mich mit dem Gedicht,    <br />ich schreibe hier an diesem Buch,    <br />da kommt der Schöpfer zu Besuch.    <br />Na gut, das nehm´ ich jetzt so hin,    <br />und weil ich doch leicht gläubig bin,    <br />pack ich die Chance gleich beim Schopf,    <br />mir geht da manches durch den Kopf.”    <br />Herr Göttlich bricht ihn da gleich ab:</p>
<p>„Was ich vorab zu klären hab´ –   <br />die Kirche, der Klerus, das alte Gesindel,    <br />geht mich nichts an, der ganze Schwindel.    <br />Ich bin zwar der, der alles schuf,    <br />das ist nun einmal mein Beruf,    <br />doch damit bin ich dann auch durch,    <br />der Rest liegt ausnahmslos bei euch.”</p>
<p>„Was soll das heißen, welcher Rest?   <br />Du schaffst ´ne Welt und lässt    <br />uns dann mit diesem Mist allein,    <br />soll das tatsächlich göttlich sein?    <br />Was ist mit Dürre, Pest und Not,    <br />mit Fluten und mit Hungertod,    <br />mit Kriegen, Seuchen, Katastrophen,    <br />Faulen, Schwachen, Kranken, Doofen?”</p>
<p>„Kommt darauf an, wie man das sieht,   <br />es ist halt so, dass es geschieht,    <br />weil ihr halt seid, wie ihr so seid.    <br />Okay, es tut mir manchmal leid,    <br />doch das zu ändern liegt mir fern.    <br />Ich seh´ das ja auch gar nicht gern,    <br />doch nehmt ihr euch auch viel zu wichtig,    <br />denn betrachtet man das richtig,    <br />sehe ich euch so wie Schaben,    <br />und ob die zu fressen haben,    <br />oder nach ´nem Regenguss    <br />ein ganzes Volk ersaufen muss,    <br />Herrgott, das ist doch auch egal,    <br />das ist Natur, das ist normal.    <br />Und wenn man´s in der Summe sieht,    <br />egal, was euch auch noch geschieht,    <br />weniger werdet ihr nicht werden.    <br />Ihr seid die Plage hier auf Erden.    <br />Und wenn ich etwas tun müsst´,    <br />glaube mir, dass ich schon wüsst´,    <br />wen ich zu verteufeln hätte,    <br />und wen ich ganz bestimmt nicht rette.    <br />So, alles klar? Ich muss jetzt los –    <br />ihr seid so klein, mein All so groß.”</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesung am 20. Jahrestag des Mauerfalls</title>
		<link>http://www.thorsten-stelzner.de/2009/11/lesung-am-20-jahrestag-des-mauerfalls/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 09:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[im Riedelsaal der Volkshochschule Hildesheim, Pfaffenstieg 4-5.&#160; Am 9. November 2009&#160; ab 18.00 Uhr :&#160; Stelzner liest zu diesem Anlass seinen ersten jemals veröffentlichten Text aus dem Jahr 1989 !
TYPISCH DEUTSCHES DEUTSCHLAND 
Es ist wieder so wie damals,    es ist wieder mal so weit,     40 Jahre doppelt-deutsch  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>im Riedelsaal der Volkshochschule Hildesheim, Pfaffenstieg 4-5.&#160; Am 9. November 2009&#160; ab 18.00 Uhr :&#160; Stelzner liest zu diesem Anlass seinen ersten jemals veröffentlichten Text aus dem Jahr 1989 !</p>
<p><strong>TYPISCH DEUTSCHES DEUTSCHLAND </strong></p>
<p>Es ist wieder so wie damals,    <br />es ist wieder mal so weit,     <br />40 Jahre doppelt-deutsch     <br />war zu wenig Zeit.</p>
<p>In den Diskotheken, <a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2009/11/DSCF00021.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="DSCF0002" border="0" alt="DSCF0002" align="right" src="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2009/11/DSCF0002_thumb1.jpg" width="15" height="52" /></a>    <br />in der Straßenbahn,     <br />auf den Fußballplätzen     <br />Deutscher Größenwahn.</p>
<p> <span id="more-232"></span>
<p>&#160;</p>
<p>In der Wirtschaft,    <br />in der ganzen Welt,     <br />vor allem in der Politik,     <br />was zählt ist deutsches Geld.</p>
<p>Der deutsche Staat ist neu vermessen,    <br />alles was gewesen ist,     <br />ist sehr schnell vergessen.</p>
<p>Erst den rechten Arm nach oben,    <br />um sich richtig auszutoben&#8230;.     <br />Kriegestaumel &#8211; und sofort     <br />Judenhetzte – Völkermord.</p>
<p>Dann verloren Krieg und Ehre,    <br />die Folge war Gedächtnisleere,     <br />keiner hat mehr was gewusst,     <br />nie gewollt &#8211; man hat gemusst.</p>
<p>Dann bereut und zweigeteilt,    <br />40 Jahre lange Zeit.</p>
<p>Östlich-köstlich,    <br />kommunistisch,     <br />russlandhörig – leninistisch,     <br />wieder kriechen – wieder kuschen,     <br />die Vergangenheit vertuschen,     <br />Strassennamen ausgetauscht,     <br />linke Faust nach oben rauscht.</p>
<p>Deutsche Kasper-Marionetten,    <br />um den eigenen Arsch zu retten.</p>
<p>Westlich-festlich,    <br />kapitalistisch,     <br />amihörig-materialistisch,     <br />konsumieren – produzieren     <br />und Vergangenes ausradieren,     <br />nach außen stets neutral verhalten,     <br />im Verborgenen die Alten,     <br />Deutsche Macher – machtbesessen,     <br />nie das wahre Ziel vergessen.</p>
<p>Jetzt ist wieder alles offen,    <br />deutsche Einigkeit lässt hoffen,     <br />dass jetzt alles wird wie `s war,     <br />deutscher Geist denkt wieder klar.</p>
<p>Linke Faust ganz schnell zu Boden,    <br />rechte Hand strebt schon nach oben,     <br />endlich sind wir wieder wer,     <br />die Geschichte wiegt so schwer.     <br />Deutschland wieder groß und reich,     <br />gleich:     <br />Großes Deutsches Reich?     <br />An Deutschland soll die Welt genesen,     <br />also dann:     <br />Das wär´s gewesen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Möchtegern und Gernegroß !</title>
		<link>http://www.thorsten-stelzner.de/2009/09/mochtegern-und-gernegros/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 10:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Möchtegern und Gernegroß
trifft ein wirklich schwere Los.
Beide wollen gern regieren,
keinesfalls die Wahl verlieren,
niemals nur mehr opponieren
und schon gar nicht koalieren.
Und so treten sie entschlossen
vor den Bürger, die Genossen,
vor die Unternehmerschaft,
demonstrieren ihre Kraft.
Gernegroß in Siegerpose,
eine Hand stets in der Hose.
Möchtegern wir neugestylt
und der Scheitel neugeteilt.
Gernegroß lächelt verbindlich,
leicht naiv und fast schon kindlich,
wenn er sagt : „Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Möchtegern und Gernegroß<br />
trifft ein wirklich schwere Los.<br />
Beide wollen gern regieren,<br />
keinesfalls die Wahl verlieren,<br />
niemals nur mehr opponieren<br />
und schon gar nicht koalieren.</p>
<p>Und so treten sie entschlossen<br />
vor den Bürger, die Genossen,<br />
vor die Unternehmerschaft,<br />
demonstrieren ihre Kraft.</p>
<p>Gernegroß in Siegerpose,<br />
eine Hand stets in der Hose.<br />
Möchtegern wir neugestylt<br />
und der Scheitel neugeteilt.</p>
<p>Gernegroß lächelt verbindlich,<br />
leicht naiv und fast schon kindlich,<br />
wenn er sagt : „Wir werden siegen<br />
und die Mehrheit wieder kriegen!“</p>
<p>Möchtegern grinst unterdessen<br />
überheblich: „Kannst´ vergessen,<br />
wir werden diese Chance nutzen<br />
und dich von der Platte putzen.“</p>
<p>Gernegroß gibt sich gelassen,<br />
springt zum Kraulen in die Massen,<br />
nutz die Medien korrekt,<br />
demonstriert was in ihm steckt,<br />
ein bisschen Schmidt, ein wenig Brandt<br />
und er schüttelt jede Hand.</p>
<p>Möchtegern schminkt sich charmant,<br />
bin der Neuanfang im Land,<br />
rät uns von den Wahlplakaten<br />
jetzt nicht länger mehr zu warten,<br />
jetzt den Wechsel wählen – schnell,<br />
dann strahlt Deutschland wieder hell.</p>
<p>Gernegroß macht ´s für die Leute,<br />
für die Kleinen wohlgemerkt.<br />
Möchtegern tut´s für die Wirtschaft,<br />
weil das unser Deutschland stärkt.</p>
<p>Beide tun es für die Sache,<br />
die gerechte, ist doch klar,<br />
keiner tut es für sein Ego,<br />
ach ich bitt sie, ist doch wahr.<br />
Beide sind sie Idealisten<br />
und sozial total gerecht,<br />
beide sind sie Besserwisser,<br />
und der andere macht es schlecht.</p>
<p>Beide wollen nur das Beste,<br />
für uns Bürger ist schon klar.<br />
gab auch nie ´nen Kanzler,<br />
der aus Selbstzweck Kanzler war.<br />
Geld und Macht und die Gechichte<br />
hat noch keinen interessiert,<br />
der als strahlend stolzer Sieger<br />
in das Kanzleramt marschiert.</p>
<p>Beide geben sich gelassen,<br />
machen auf Mensch-Anzufassen,<br />
geben sich so Bürger nah,<br />
fragt man sich was vorher war,<br />
jetzt sind sie total präsent,<br />
keiner mehr der sie nicht kennt,<br />
jede Stadt wir angereist,<br />
weiß man auch nicht wie sie heißt.</p>
<p>Jeder Marktplatz wird bedröhnt,<br />
bis der Bürger lustlos stöhnt:<br />
„Jau, jetzt weiß ich wen ich wähle<br />
und auf wen ich fortan zähle.”</p>
<p>Und am Abend nach den Wahlen,<br />
sieht man dann die vielen Zahlen,<br />
rechnet hin und rechnet her,</p>
<p>wer hat was und wer hat mehr?</p>
<p>Und zum Elend dieser beiden.<br />
konnten wir uns nicht entscheiden,<br />
wählten so, dass es nicht reicht<br />
und der eine langsam schleicht,<br />
zu dem andern und fragt still,<br />
ob er nicht mal mit ihm will?</p>
<p>Was so ´n Politiker doch leidet,<br />
wenn der Wähler so entscheidet.<br />
Möchtegern und Gernegroß<br />
schlucken letztlich jedes Los,<br />
denn sie wollen ja regieren<br />
und nie wieder opponieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IGM-Jugend-Berlin-Brandenburg-Sachsen unterstützt: &#8220;Oh, mein Gott &#8211; Gedichte&#8221;</title>
		<link>http://www.thorsten-stelzner.de/2009/08/igm-jugend-berlin-brandenburg-sachsen-unterstutzt-oh-mein-gott-gedichte/</link>
		<comments>http://www.thorsten-stelzner.de/2009/08/igm-jugend-berlin-brandenburg-sachsen-unterstutzt-oh-mein-gott-gedichte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sommerloch ist zugeschüttet und schon planieren wir die nächsten Projekte. &#8220;Oh, mein Gott Gedichte&#8221; Stelzner u. Lehnhof über Gott und die Welt und Tod und Teufel. Das Heft zum 20jährigen Hinterzimmer-Bühnen-Jubiläum hat seine ersten Unterstützer gefunden. Die IGM -Jugend Berlin-Brandenburg-Sachsen schlägt erbarmungsvoll zu &#8211; wie und in welcher Form bleibt geheim, aber von hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sommerloch ist zugeschüttet und schon planieren wir die nächsten Projekte. &#8220;Oh, mein Gott Gedichte&#8221; Stelzner u. Lehnhof über Gott und die Welt und Tod und Teufel. Das Heft zum 20jährigen Hinterzimmer-Bühnen-Jubiläum hat seine ersten Unterstützer gefunden. Die IGM -Jugend Berlin-Brandenburg-Sachsen schlägt erbarmungsvoll zu &#8211; wie und in welcher Form bleibt geheim, aber von hier aus ein dickes <strong>Dankeschööön. </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.thorsten-stelzner.de/2009/08/igm-jugend-berlin-brandenburg-sachsen-unterstutzt-oh-mein-gott-gedichte/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>ACHTUNG LYRIK !! Dichter an der Arbeit !</title>
		<link>http://www.thorsten-stelzner.de/2008/11/achtung-lyrik-dichter-an-der-arbeit/</link>
		<comments>http://www.thorsten-stelzner.de/2008/11/achtung-lyrik-dichter-an-der-arbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 09:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bs-blog.de/?p=168</guid>
		<description><![CDATA[Und noch ein Meisterwerk der Illustration und Dichtkunst erblickt am 23. 11.08 um 17.30 Uhr im Gewerkschaftshaus das Licht der Welt. &#8220;ACHTUNG LYRIK!! Dichter an der Arbeit&#8221; &#8230; Von Thorsten Stelzner und Ingo Lehnhof, präsentiert und herausgegeben vom Deutschen Gewerkschaftsbund, kommt am 21.11.08 frisch aus dem Druck, pünktlich also, &#8230;. Dreifaltigkeit im Gewerkschaftshaus Ver.di, IGMetall und DGB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-left: 6px; margin-right: 6px; border: black 1px solid;" title="Vorsicht Lyrik! - Dichter an die Arbeit" src="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2008/11/dichter_arbeit.gif" border="1" alt="Vorsicht Lyrik! - Dichter an die Arbeit" hspace="6" align="left" />Und noch ein Meisterwerk der Illustration und Dichtkunst erblickt am 23. 11.08 um 17.30 Uhr im Gewerkschaftshaus das Licht der Welt. &#8220;ACHTUNG LYRIK!! Dichter an der Arbeit&#8221; &#8230; Von Thorsten Stelzner und Ingo Lehnhof, präsentiert und herausgegeben vom Deutschen Gewerkschaftsbund, kommt am 21.11.08 frisch aus dem Druck, pünktlich also, &#8230;. Dreifaltigkeit im Gewerkschaftshaus Ver.di, IGMetall und DGB vereint in einem Programm &#8220;Von Stinkern und Schleimern und Dichter an der Arbeit&#8221;.  Das hat doch was! Ich hoffe wir sehen uns&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>25.10.08 Ein/Der Maler feiert Geburtstag</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 06:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[INGO &#8230;.. für Ingo!
Hey, Herr Maler, mal mal mir
jetzt und hier ein Tier,
denn wer kein Tier mir malen kann,
fängt `s Malen besser gar nicht an.
Ich will was konkretes,
nichts abstraktes, abgedrehtes,
ich will nicht darüber sinnen
was die Maler sich erspinnen.
Ich will alles klar erkennen
und das Bild beim Namen nennen.
Ich will wissen was ich sehe,
wenn ich vor den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>INGO &#8230;.. für Ingo!</p>
<p>Hey, Herr Maler, mal mal mir<br />
jetzt und hier ein Tier,<br />
denn wer kein Tier mir malen kann,<br />
fängt `s Malen besser gar nicht an.<br />
Ich will was konkretes,<br />
nichts abstraktes, abgedrehtes,<br />
ich will nicht darüber sinnen<br />
was die Maler sich erspinnen.<br />
Ich will alles klar erkennen<br />
und das Bild beim Namen nennen.<br />
Ich will wissen was ich sehe,<br />
wenn ich vor den Bildern stehe.<br />
Ich will klare feste Formen,<br />
Bilder streng nach Normen,<br />
ein bisschen grün und eine Wiese,<br />
mitten drauf die fette Liese,<br />
diese schwarz gescheckte Kuh<br />
und `nen Menschen so wie Du,<br />
mit `nem leichten irren Blick,<br />
so was gäb´ mir schon den Kick.<br />
Oder mal ein Rudel Schweine,<br />
in der Stallung ganz alleine,<br />
nur davor ein nackter Knecht,<br />
der so guckt als wär´ ihm schlecht,<br />
auf dem Kopf die Badekappe<br />
und im Schoß das kleine Schlappe.<br />
So was macht doch Sinn und Freude,<br />
wenn ich denke wie ich leide,<br />
vor `nem Werk abstrakt und wirr,<br />
denke ich &#8211; der ist doch irr,<br />
sowas malen kann doch jeder,<br />
ziehe heftig dann vom Leder,<br />
sowas malt mein jüngstes Kind,<br />
dieser Maler war wohl blind.<br />
Ganz anders geht es mir bei Dir,<br />
denn Du Maler, Du malst mir,<br />
hin und wieder auch ein Tier<br />
und sei es nur ein toter Hummer,<br />
dieses nimmt mir stets den Kummer,<br />
den man hat, wenn man so denkt<br />
ob dies Bild nicht falsch rum hängt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Reagenzglaskinder  1990!</title>
		<link>http://www.thorsten-stelzner.de/2008/05/reagenzglaskinder-1990/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 06:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[REAGENZGLASKINDER
Reagenzglaskinder werden geboren
mit kleinen Händen, Augen, Ohren
in finsteren Chemielaboren.
Sie können sehen, hören, tasten
im solargeheizten Brütekasten,
künstlich ernährt ohne Nabelschnur,
ärztlich bewacht rund um die Uhr,
als Versuchskanninchen der Nation,
als Bayers Tochter, Scherings Sohn.
Ein Computer zeigt ob ihr Herz noch klopft
und ständig der Hormentropf tropft,
ihre kleinen Augen sehen in grellese Neonlicht
und es ist keiner da der zu ihnen spricht,
der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>REAGENZGLASKINDER</p>
<p>Reagenzglaskinder werden geboren<br />
mit kleinen Händen, Augen, Ohren<br />
in finsteren Chemielaboren.</p>
<p>Sie können sehen, hören, tasten<br />
im solargeheizten Brütekasten,<br />
künstlich ernährt ohne Nabelschnur,<br />
ärztlich bewacht rund um die Uhr,<br />
als Versuchskanninchen der Nation,<br />
als Bayers Tochter, Scherings Sohn.</p>
<p>Ein Computer zeigt ob ihr Herz noch klopft<br />
und ständig der Hormentropf tropft,<br />
ihre kleinen Augen sehen in grellese Neonlicht<br />
und es ist keiner da der zu ihnen spricht,<br />
der sie in den Arm nimmt oder küsst,<br />
nur Dr. Hoechst der Fieber misst.<br />
Ihre Ohren hören kein einziges Wort,<br />
hören nur wie der Computer surrt,<br />
ihre Hände fassen keine einzige Hand,<br />
greifen nur an die glatte, kalte Glaskastenwand.</p>
<p>Sie werden steril grossgezogen,<br />
einsam und um ihre Liebe betrogen<br />
und wenn sie erstmal zwanzig sind,<br />
sind ihre Ohren taub, ihre Augen blind,<br />
ihr Mund verstummt, ihre Herzen gelähmt<br />
und all´ ihre Gefühle auf Logik gezähmt.</p>
<p>Dann werden sie planmäßig eingesetzt<br />
und auf die übrige Menschheit gehetzt,<br />
sie kriegen `nen Posten im Staatsapparat<br />
sind absolut brillant mit tausend Karat,<br />
zuverlässig ohne Schwächen<br />
werden sie die Welt zerbrechen,<br />
skrupellos wie ihre Produzenten<br />
wie kalte Killer, Superagenten<br />
töten sie dann Männer, Kinder, Frauen,<br />
weil sie nur der Technik vertrauen.</p>
<p>Aus ihren kleinen Händen wurden<br />
gefährliche Waffen,<br />
nicht zum lieben,<br />
nein, nur zum töten geschaffen.</p>
<p>Die Kinder der Chemie<br />
zwingen die Menscheit in die Knie,<br />
machen sich Welt zum Untertan<br />
und regieren sie in ihrem Wahn.</p>
<p>Sie töten uns alle irgendwann,<br />
weil man uns alle ersetzen kann<br />
durch ein Kind aus dem Labor,<br />
wer behütet uns davor ?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Heute mach ich gar nichts</title>
		<link>http://www.thorsten-stelzner.de/2008/04/heute-mach-ich-gar-nichts/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 09:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mach´ ich gar nichts !
Heute mach ich gar nichts,
ja, das hab´ ich mir verdient,
heute lass´ ich alles laufen
heute wird kein Trieb bedient.
Heute, is´für mich alleine,
heute, das ist mal mein Tag,
heute mach  ich wirklich nix mehr,
nicht mal sowas was ich mag.
Heute bleibe ich hier liegen,
Augen zu und Beine lang,
heute kann die Kupplung schleifen,
heute komm´ ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mach´ ich gar nichts !</p>
<p>Heute mach ich gar nichts,<br />
ja, das hab´ ich mir verdient,<br />
heute lass´ ich alles laufen<br />
heute wird kein Trieb bedient.</p>
<p>Heute, is´für mich alleine,<br />
heute, das ist mal mein Tag,<br />
heute mach  ich wirklich nix mehr,<br />
nicht mal sowas was ich mag.</p>
<p>Heute bleibe ich hier liegen,<br />
Augen zu und Beine lang,<br />
heute kann die Kupplung schleifen,<br />
heute komm´ ich nicht in Gang.<br />
 <br />
Heute ist in meinen Leben<br />
so ein mickrig kleiner Part,<br />
is´ am Ende doch nicht wichtig<br />
was ich am Zweiten/Vierten tat..</p>
<p>Darum tue ich heut nix mehr,<br />
gönn´ mir einfach mal mein Loch´,<br />
hab´ ich eben noch geträumt -<br />
und der Wecker klingelt doch&#8230;&#8230;</p>
<p>Tja, heute mach ich wieder alles,<br />
hab´s mir doch noch nicht verdient.<br />
Heute muss ich wieder strampeln<br />
heute wird kein Trieb bedient&#8230;.<br />
.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erste Schritte</title>
		<link>http://www.thorsten-stelzner.de/2008/03/erste-schritte/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 04:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[liederliche Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind die ersten Schritte,
die fallen uns allen schwer,
doch nach den ersten Schritten,
gibt es kein halten mehr,
wir latschen immer weiter,
die Richtung scheint egal,
doch plötzlich kommt zum Gehen,
das Denken und die Qual,
nach links oder nach hinten,
nach rechts oder nach vorn,
ich hab die Macht zu gehen,
doch ohne Ziel bin ich verlor´n.
Ich will mich doch bewegen,
ich spür´ doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind die ersten Schritte,<br />
die fallen uns allen schwer,<br />
doch nach den ersten Schritten,<br />
gibt es kein halten mehr,<br />
wir latschen immer weiter,<br />
die Richtung scheint egal,<br />
doch plötzlich kommt zum Gehen,<br />
das Denken und die Qual,<br />
nach links oder nach hinten,<br />
nach rechts oder nach vorn,<br />
ich hab die Macht zu gehen,<br />
doch ohne Ziel bin ich verlor´n.</p>
<p>Ich will mich doch bewegen,<br />
ich spür´ doch diesen Drang,<br />
dem Horizont engegen<br />
zum Sonnenuntergang<br />
oder zu den Sternen<br />
bis hin zum schwarzen Loch,<br />
quer durch die Sahara<br />
oder lieber doch<br />
segeln im Pacific<br />
schwimmen mit der Flut,<br />
das eigene Ziel bestimmen,<br />
dazu braucht es Mut&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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