Braunwahl in Kommunalschweig

TS, 7. August 2011, 16:37
2011
Aug 7

Heititeiti an der Wählerkarre !typischcdu_m

Kommunalwahl in Braunschweig, soweit kommt das noch, was soll das denn?
Was soll man denn da wählen und überhaupt wieso und mal ehrlich wie das schon klingt:
Kommunal ? Was da so alles mitschwingt , das ist doch eklig: Kommunikation, Kommune, …. Kommunist,
alles so Sachen, bei denen jeder eingefleischte Konservative immer noch sofort Furunkel am Hintern kriegt, seinen Dermatologen anruft und schreit: ” Mach das weg, mach dass das aufhört!”
Na ja, Kommunion das ginge noch, also aus Sicht der christlich Dekadenten.
Kommunion: Erstmalige Teilnahme an der christlichen Feier, zugelassen werden Kinder ab dem 7. Lebensjahr.
Was das jetzt schon wieder für Bilder hervor ruft, will ich gar nicht dran denken und drüber schreiben will ich auch nicht.
Aber Kommunion reicht ja auch so schon, muss man nur etwas anders betonen: ” Komm, Union!” Das kann doch aber auch keiner mehr wollen, hier im Fürstentum von und zu, hin und weg Hoffmann, haben wir zu lange gehabt!
Er hat ja auch alles erreicht, was wichtig war: Schloss gebaut, Ladenmieten gesenkt, Tafelsilber verhökert, jetzt fehlt nur noch ein altrömisches Thermalbad und dann mach uns den Nero: ” Brenne, brenne!” Oder besser, renne, renne!
Na ja, aber so sind sie eben, man muss sich nur mal ihre Wahlplakate angucken, die jetzt schon ziemlich flächendeckend in der Gegend rumhängen: ” TYPISCH CDU!” Genauso sieht das aus, der Landesfürst, im Kreise seiner handverlesenen Liebsten, grinst überheblich, grenzdebil von oben herab in unsere Wählerkarre, es fehlt nur noch die Rassel und das CDU-Fähnchen, man sieht, was sie denken:

” Na ja, ist ja ganz niedlich der kleine
Wählerspross, aber ein bisschen blöd ist er irgendwie auch!” Und dann hört man sie förmlich den Babywählerboogie singen:
” Heititeiti, Gutschi, Gucci, na mein kleiner Stimmenscheißer, gehst du auch schön wähli, wähli, machtst du artig kreuzi, kreuzi, ja?
Dann darfst du auch beim lieben Onkel auf den Schoß, ein bisschen Hoppehoppreiter, dann wirst du schön verschaukelt und dann trocknet der Onkel dich noch schön ab, – aber aus der Scheiße holt er dich nicht!”
So sieht das aus und damit das aufhört, sollte jetzt aber auch jeder Kommunarde (auch so ein allergenes Wort) seinen Hintern aus der Karre schwingen zur Wahl gehen und die Kommune wieder zu dem machen, was sie im eigentlichen Sinne auch ist:
(1) Eine Gemeinde, (2) eine Lebens- u. Wohngemeinschaft.
Also, (das wollte ich immer schon mal schreiben) auf, auf Kommunarden macht unsere Gemeinde wieder zu einer liebenswerten Lebens- u. Wohngemeinschaft, wo keiner
in der vollgekackten Windel liegen bleiben muss.
Einen noch – der Kalauer der Woche: Auf den Wahlplakaten der Grünen steht: ” Damit die Kurzen nicht zu kurz kommen!”
Und ich dachte immer die Kurzen sind alle bei der Linken.

Frühlinksfrische Grüße

Thorsten Stelzner

Freitag 31.10.08 Stadthalle 18.00 Uhr

TS, 27. Oktober 2008, 06:41
2008
Okt 27

Veranstaltung zum Thema Rente mit 67 , mit Norbert Blüm, Oskar Lafontaine, Diether Dehm und …. Thorsten Stelzner präsentiert seinen Reformvorschlag : ” Globalisiert die Lebenserwartung!”

2008
Okt 14

Eltern an die Macht!

Besser konnte das gar nicht laufen. Gerade saß ich noch frustriert und fast schon ohnmächtig in der Ecke dachte: „Wohin mit der Wut, dem Zorn und der Kritik?“ Da fragt mich Franz Schmitt vom Clicclac: „Sach mal, könntest du dir vorstellen eine Kolumne bei uns zu machen?” Na, da musste ich keine Sekunde überlegen: „Aber klar und bitte, bitte sofort.“ Und damit kann es gleich auch schon losgehen.

Ich habe vier schulpflichtige Kinder: 2. Klasse, 5.Klasse, 8. Klasse, 12. Klasse – klasse, klasse! Nichts gegen meine Kinder, das sind natürlich – wie alle Kinder – die besten, die schlausten, die charmantesten und die schönsten der Welt, logisch. Darum geben wir ja auch alle immer das Beste, darum kämpfen wir tagtäglich dafür, dass sie es mal besser haben als wir. Paradox, denn auf diesem Wege sorgen momentan alle Institutionen dafür, dass sie es erstmal schlechter haben, als wir es in unserer Schulzeit je hatten. Ich muss offen und ehrlich gestehen: „Ich habe die Schnauze voll!” Und nach vier Elternabenden und zwei Stammtischen weiß ich, dass es vielen Eltern genauso geht. Und darum muss das an dieser Stelle jetzt mal alles raus.

Es geht um unsere Kinder, das wertvollste das wir besitzen, und das Programm, das hier gefahren wird, ist kinderfeindlich hoch zehn. Mit einer liebevollen, kindgerechten Entwicklung hat das nichts mehr zu tun.

Stress schon in der dritten Klasse, Trendmeldung, Empfehlung, bloß keine 3 schreiben, geschweige denn eine 4 oder gar eine 5, das können wir uns jetzt nicht mehr erlauben, da muss dann Fußball eben mal ausfallen: „Du willst doch aufs Gymnasium?” Weiß ein 8jähriger überhaupt, was das ist? In der dritten Klasse, da sind die Kinder wirklich noch Kinder und sollen schon verarbeiten, dass der Spaß jetzt aber vorbei ist. „ Wenn ihr Sohn die Gymnasialempfehlung haben soll, dann muss er jetzt aber das nächste halbe Jahr noch ein bisschen Gas geben.” – Klar wird gemacht! Druck und durch! Und wenn sie es dann geschafft haben, Freude, Freude, stolz wie Oskar, wird das Kind angemeldet und natürlich an derselben Schule wie alle Lieblingsklassenkameraden und kriegt schon das zweite Mal mächtig Stress und Bauchschmerzen, ob es denn auch angenommen wird. Wird es angenommen heißt es dann zittern bis zum Schulwechsel. „Hoffentlich kommen wir in eine Klasse.“ Geschafft! Glücklich, strahlend, neugierig, wissbegierig geht es in die nächste Runde….

Und dann, schon vier Wochen später brechen die ersten über ihren Mathehausaufgaben zusammen, haben keine Lust mehr sich nachmittags zu verabreden, kommen mit Kopfschmerzen um halb vier nachmittags nach Hause, haben Rückenschmerzen, weil sie mit einem Ranzen losmarschieren müssen, der so voll gepackt ist, dass das Gesamtgewicht des Busses, der sie morgens zur Schule fährt, beinah schon überschritten ist.

Sie sitzen da, zum Teil bis abends um acht und bringen mehr Arbeitszeit auf die Stechuhr als so mancher Lehrer. Ganz dramatisch wird es, wenn sie abends feststellen, sie haben noch was vergessen: “ Papa, Mama ich muss noch das Religionsblatt anmalen. „Da sitzt man dann als Eltern verzweifelt am Bett und möchte laut brüllen: “ Scheiß drauf!” – Aber man kann nicht, man darf nicht sagen was man wirklich denkt. Also malt man mal eben bei der Tageschau das Religionsblatt selber an.

Überhaupt: Das Quantum, das die Kinder zu bewältigen haben, ist ohne die Eltern gar nicht zu packen. Das gesamte Familienleben dreht sich nur noch um die Schule, die Schule bestimmt den Alltag. Das ist krank! Die Selektion findet hauptsächlich über die Belastbarkeit der Eltern statt, wenn die keine Zeit haben, wenn sie nicht können oder wollen, wie auch immer, dann landen die kleinen, bestimmt nicht blöden, und gar nicht faulen Kinder mit 10 Jahren schon auf der Hauptschule, aussortiert, frustriert – mit 10 Jahren, tolles System!

Ich wünschte mir, alle Eltern würden sich ein halbes Jahr mal total verweigern, sodass Schule wirklich nur noch Schule ist – von morgens um 8 bis mittags um 13.00 Uhr. Dann kann Schule den Schülern auch nur noch abverlangen, was Schule vermittelt. Dann müssten sie die Lehrpläne ausdünnen und das Abitur würde man eben nach 15 Jahren machen, das ist doch auch egal. Wir werden immer älter und die Kinder sollen sich beim Lernen immer mehr beeilen – was soll das?

Ihr Thorsten Stelzner

www.clicclac.de

Stinker und Schleimer !

TS, 31. Juli 2008, 22:04
2008
Jul 31

So das sind die ersten Auszüge aus CD und Booklet…. jetzt fahre ich in den Urlaub und dann geht das hier fix weiter, wer in der Zwischenzeit Zeit und Lust hat das ganze zu korrigieren….bitte mailden, wenn er/sie fertig ist!

Von Stinkern und Schleimern                                             

… wir werden von Anfang an darauf
getrimmt: Wir können nix, wir sind
abhängig, wir müssen irgendetwas tun,
uns anbiedern, lächeln, lustig brabbeln,
bloß nicht unangenehm auffallen, sonst
kommen wir hier nicht durch, wenn wir
die anderen nicht ständig davon über-
zeugen, dass wir es wert sind am Leben
zu bleiben, die würden uns doch eiskalt
verrecken lassen ….

Lernen fürs Leben,
vergessen bis zum Tod

…der Mensch wird immer älter und soll
sich beim Lernen immer mehr beeilen,
damit er dann mehr Zeit hat, alles was ihn
nicht interessiert wieder zu vergessen,…
wer lernt schon gern fürs Leben, fürs eigene,
wenn er den Eindruck hat, das ist komplett
fremdbestimmt? Da wünscht man sich am
Ende doch Alzheimer, damit man den ganzen
Ballast möglichst vor dem nächsten Leben
wieder los ist.

Ein Idiot der sich gewaschen hat

… dabei haben wir noch Glück, wir sind
noch keine fünfzig, denn der ZM über fünfzig,
der braucht Formeln, die kann ich mir gar nicht
merken, da geht es ja schon in das medizinsch-
pathologische, sozusagen Antiagepflege mit
Reinkarnationsextrakt,… für die perfekte Haut
braucht man jetzt Biospecific-Anti-Imperfektions
basierend auf einem Wirkstoffkompex aus drei
Aktivstoffen gewonnen aus der pflanzlichen
Intelligenz TM, also drei Aktivstoffe aus pflanzlicher
Intelligenz, das waren in den siebzigern ganz
andere Geschichten..

Kultur im Stuhl

… was soll denn bitteschön seine Prostata
denken, wenn er ihr morgens nicht mal so´n
Löffelchen Granufink gönnt. Es kann doch
nicht so schwer sein, beim Frühstück mal
so ein bisschen auf seine Innerein zu achten,
gibt es doch alles, kann man doch kaufen.
Digestivum Essensis, probiotisch heisst das
Zauberwort, Kultur in den Enddarm. Wenn die
Röhre schon keine Kultur mehr für das Hirn
hergibt, dann sollen doch wenigstens die
Innerein kulturell auf dem Laufenden bleiben…

Das wienernde Würstchen, ein putziges Kerlchen

….. die Stirn in Falten, das Gesicht
schmerzverzerrt,sich die schweissnassen
Strähnen mit dem gummihandschuhüberzogenem
Handrücken aus dem trähnennahem Gesicht
wischend, auf Knien robbend, einen Schwamm
in der anderen Hand verkrampft haltend, über den
Wannenrand gebeugt, die verkrusteten Sedimente
der letzten Familienwannen-waschperiode weg-
schrubbend, bevor es, untermalt von  einem
letzten ersticktem Stöhnen, zum Höhepunkt
kommt….
Angenommen abnehmbar

… 60 Jahre nach der letzten Hungersnot
kaufen die Deutschen Körperfettwaagen.
Da wird immer wieder berichtet, die Deutschen
werden immer weniger, das mag ja  auch zutreffen.
wenn man die reine Bevölkerungszahl zu
Grunde legt, aber im Gesamtgewicht holen
wir das locker wieder rein ….

Angezogen anziehend ! Ausgezogen ??

… der Mensch, nun ja, im Allegemeinen, pellt
man ihn aus seiner teuererworbenen Zweithaut,
sieht doch, ist er erstmal,… jenseits der dreißig,
schon so ein bisschen merkwürdig aus. Und um
ihn dennoch richtig lecker zu finden, bedarf es
dann doch einer sich proportional zum Alter
entwickelnden Toleranz ….
Globalisiert die Lebenserwartung

…. damit sinken schon mal die Lohnneben-
kosten, dann schaffen wir die Ärzte ab, nicht
wirklich gleich abschaffen, – nur Berufsverbot,
zack -. Kurzfristig erhöht sich dann zwar
die Zahl der Arbeitslosen,obwohl, bei den
Beerdingungsinstituten, warum so sollten
die nach 60 Jahren nicht mal wieder einen
Boom erleben…. Alles wird gut und die
Menschen hätten auch wieder viel mehr
Spass an ihrem kurzen Leben, wer muss
schon auf seine Gesundheit achten, wenn
er weiss mit 40 ist es eh vorbei….

Roland kocht über  !

…..” Im Knast gibt es keine Arbeitslosen
und keinen Mindestlohn, – das ist es
Krippe, Kindergarten, Knast.”….
“Pränatalepräventivbeugehaft, werdende
Mütter aus sozialschwachen Familien
noch vor der Niederkunft inhaftieren, so
kommt das Kindergeld wenigsten direkt
den Kindern zu gute, Dach übern Kopf,
drei feste Mahlzeiten und ´nen festen Job….”
 

Alles okay am Pichelsee !

TS, 25. Mai 2008, 14:38
2008
Mai 25

Na, das war doch mal ein gelungener Abend, beste Vorbereitung, – super Plakat – geiler Sound, schicke Bühne und ungelogen ein spitzenmäßig aufmerksames, interessiertes Publikum – Runde Sache – …. Und die Umgebung Idylle pur! Also bevor ich mich schlagen lasse, –  …. ruft mich an !!… Ich komme!!

Dank an alle, die das veranstaltet haben!  Lars, das Mörtsching Deissing war erstklassig! Legt euch quer, lasst es knacken, geht den Störchen ans Gefieder – wir sehen uns wieder!

Wird das jetzt die Bäder-Tour 2008 ??

TS, 14. Mai 2008, 17:13
2008
Mai 14

Nach dem Störitzsee, erste Strandlesung, trockene Zunge, Sonnenbrand, aber auch feinster Entschädigung durch den Aus- u. Anblick, wirklich nicht alles was da so in der Sonne lag, wäre von Greenpeace wieder zurück ins Meer getrieben worden!

Nun zum Pichelsee, 24.05.08  die IGM-Berlin fordert volle Leseleistung … Satire, Lyrik, politisch und motivierend … dann ma los … lassen wir es KNACKEN, legen wir uns quer und gehen wir den Störchen ans Gefieder! – Ich freue mich drauf!

Lieber Leser,

wie ihr festellen könnt, bin ich im Moment schwer auf Achse, also so richtige Lesebeiträge – schätze mal, dass das erst im Juni wieder was wird..

 Also bis gleich!

2008
Mrz 5

 

Der ZM

Ein wienerndes Würstchen, ein putziges Kerlchen !

 

Wenn der ZM saubermacht, … Sekunde, da muss ich jetzt noch kurz ein paar klärende Worte zu sagen: „ Also, nicht dass hier der Verdacht aufkommt, ich würde vielleicht in den kabarettistisch, komödialen Geschlechterkampf eintreten wollen, nein, keine Angst, das überlasse ich anderen, die das vielleicht besser können, oder die mit diesem Kampf größere Probleme haben und somit auch näher dran sind an dem Thema…. Ich kann zum Geschlechterkampf nicht viel sagen, ich habe ihn längst verloren oder gewonnen, wie Mann `s nimmt…. ich bin die Frau/die Mutter, die Hausfrau, meine Frau- Mann hat den gutbezahlten Job und macht Karriere.“

So viel dazu.

Aber wahrscheinlich gerade deswegen, kann ich mir erlauben, den ZM beim Putzen zu beobachten und kann beurteilen, wo zumindest der eine oder andere kleine Unterschied liegt.

Wenn die ZM-Frau saubermacht, so sehe ich das jedenfalls morgens in den Werbeblöcken, – sorry, aber sonst sehe ich halt keine Frau putzen – dann tut sie das folgendermaßen: Die Stirn in Falten, das Gesicht schmerzverzerrt, sich die schweissnasse Strähne, mit dem Gummihandschuh überzogenem Handrücken aus dem tränennahem Gesicht wischend, auf den Knieen robbend, einen Schwamm in der anderen Hand verkrampft haltend, über den Wannenrand gebeugt die verkrusteten Sedimente der letzten Familienwannenwaschperiode wegschrubbend, bevor es dann zum Höhepunkt kommt, und ihr der Waschmachinenschlauch zerbröselt und die Bude tsunamimäßig überschwemmt wird, und ihr der freundlich süffisant lächelnde Calgonit-MANN – natürlich ein Mann – erklärt, wie bescheurt sie ist, weil sie wieder keinen Entkalker benutz hat…… die blöde …Zippe …!

Fortsetzung folgt … wenn ich jetzt hier weitermache, geht mir der Stoff zu schnell aus und ich schaffe das nie .. – das wieder aufzuholen – mit den täglichen Einträgen. Also bis gleich!

 

 

 

 

 

2008
Feb 5

Was soll ich sagen, ich stehe da und rechne im Geiste mit dem Schlimmsten, die Herrschaften kontrollieren per Funk meine Angaben, am anderen Ende spricht einer das magische Wort : ” Negativ.” Von dem ich ja immer noch denke, dass es was  schlechtes bedeutet, dann folgt ein : ” Aber.” Die Ordnungshüter schalten den Funk ab, jedenfalls den Lautsprecher, lassen die Fensterscheibe hochgleiten, sodass ich nix mehr hören kann, steigen nach drei Minuten aus und sagen: ” So, Herr Stelzner, von Verwarnungsgeld u. Bußgeld sehen wir dann heute noch mal ab, zeigen sie mal ihre Papiere in der Münzstrasse vor und das mit dem TÜV und der AU das kriegen sie doch bestimmt bis zum 12. geregelt, oder?” – Freunde ich fasse es nicht, wie soll man sich denn auf unseren Strassen noch sicher fühlen, wenn die so schlampig mit der Einhaltung von Recht und Ordnung umgehen – ich bin entsetzt. Ich will meinen Polizeistaat wieder haben … wogegen soll ich denn  rebellieren ….. hätten die mir auf die Fresse gehauen, ich würde mich besser fühlen! Sch…bullen, nie machen die das was man von ihnen erwartet – Erwartungshaltungszerstörer eben, ich wette wenn ich das nächste mal denke:” Wird schon nicht so schlimm werden, krieg ich lebenslänglich und weiss nicht mal warum.”

Erwartungshaltungszerstörer….

TS, 4. Februar 2008, 20:52
2008
Feb 4

Nehmen wir mal an, ich fahre mit meinem Auto zu schnell, d.h. nicht im Schritttempo durch die Fussgängerzone, vorne rechts ist mein Scheinwerfer defekt, ich bin nicht angeschnallt – und es stoppt mich die Polizei, der freundliche Beamte fordert mich auf, ihm meine Fahrzeugpapiere und den Führerschein auszuhändigen, was mir nicht gelingt, weil ich die Papiere grad nicht dabei hab, – falsche Jacke! Nun bittet er mich, mit etwas weniger freundlichem Unterton, ich möge mich doch sonst irgendwie ausweisen, das klappt auch nicht, weil immer noch die selbe falsche Jacke. Ich nenne ihm meinen Namen, meine Adresse, in der Hoffnung,  es möge ihm vorerst genügen und er könne es ja über Funk bestätigen lassen. Er steigt in sein Auto um die Angaben mit Auto, Kennzeichen,  Halter usw. abzugleichen. In dem Moment steigt sein Kollege aus und schleicht mit der Taschenlampe Richtung Heckklappe meines Autos und stellt die Frage: ” Was fällt uns auf, wenn wir auf Ihr Kennzeichen gucken?” Ich tue verdutzt und antworte : ” Tja, dass das ganz schön verdreckt ist!”  Sagt er: ” Jo, und was fällt uns auf, wenn wir den Dreck abkratze?” Und wischt den Dreck von der TÜV-Plakette.  ” Oh, Scheiße!”Sag ich und stelle natürlich völlig verblüfft und entsetzt fest : TÜV seit 5 Monaten abgelaufen…! So, nun kürzen wir das mal ab, was denkt ihr was der Spass gekostet hat? Ich halte noch mal fest : 1. Zu schnell in der Fussgängerzone/ 2. Licht vorne rechts defekt/ 3. Nicht angeschnallt/ 4. Kein Führerschein dabei/ 5. Kein Fahrzeugschein dabei/ 6. Kein Ausweiss dabei/ 7. Verdrecktes Kennzeichen/ 8. Kein TÜV/ 9. Keine gültige AU. Na? Gebt doch mal `nen Tipp ab, die Auflösung kommt dann morgen  früh.

BZ – Selbstkritisch !

TS, 15. Januar 2008, 21:37
2008
Jan 15

Rubrik: – In einem Satz –

” In einem Satz” gibt herausragende Zitate aus aktuellen Briefen unserer Leser wieder ….

 Dazu einen Satz aus der heutigen Ausgabe : ” Mit Ihrem Leitartikel – Gesundheit kostet – sprechen Sie mir aus der Seele.”

 Das ist doch mal ein Zitat, das in die Weltgeschichte eingeht, Generationen nach uns werden es noch auf Kalenderblättern  lesen dürfen,  mit dem Zusatz am 14. Januar 2008 sprach die BZ  ein einziges Mal einem Leser aus der Seele….Gratulation!

Nächste Seite»