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	<title>Thorsten-Stelzner.de</title>
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	<description>Weblog des Braunschweiger Dichters Thorsten Stelzner</description>
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		<title>VON STINKERN, SCHLEIMERN UND WIEDERHOLUNGST&#196;TERN DAS NEUE PROGRAMM</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
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&#160;
Brunsviga macht süchtig. Das gilt ganz offensichtlich nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Künstler. Bereits zum fünften Mal schlägt nämlich der Braunschweiger Satiriker, Lyriker und Kolumnist Thorsten Stelzner auf den Brettern, die in Braunschweig die Kultur bedeuten, auf. Und damit ist auch schon fast alles gesagt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sonntag,&#160; 13.03.2011&#160; BRUNSVIGA&#160; 8.SATIREFEST</strong> <a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/09/THORSTENSTELZNER022.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 45px 0px 0px 5px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="THORSTEN STELZNER 022" border="0" alt="THORSTEN STELZNER 022" align="right" src="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/09/THORSTENSTELZNER022_thumb.jpg" width="244" height="164" /></a> </p>
<p>&#160;</p>
<p>Brunsviga macht süchtig. Das gilt ganz offensichtlich nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Künstler. Bereits zum fünften Mal schlägt nämlich der Braunschweiger Satiriker, Lyriker und Kolumnist Thorsten Stelzner auf den Brettern, die in Braunschweig die Kultur bedeuten, auf. Und damit ist auch schon fast alles gesagt. Das neue „Neue Programm&quot; wird wieder genau so sein: eine bitterböse, fiese, sarkastische Abhandlung über Stinker, Schleimer, Weicheier, Nörgler, 10 kleine Streberlein und Wiederholungstäter &#8211; mal als ungereimte Satire, mal als satirische Lyrik, auf die man sich keinen Reim machen kann, oder auch als klassische Kolumne, die ihren ironischen Witz aus dem Alltäglichen zaubert. Also, wie schon in den Jahren zuvor, ein rasanter Abend mit mindestens 20.000 Worten in 2 Stunden und gut 30 neuen uraufgeführten Texten. Und für alle, die eine Ahnung davon haben wollen, was da auf sie zukommt, hier ein paar Pressestimmen über den Mann mit der Reibeisenstimme, der seine Wortpfeile schnell wie ein Ferrari verschickt &#8211; treffsicher. Bitteschön: „Wenn man Stelzners, rauer, kerniger Stimme beim Granteln zuhört, kommen seine Texte so lebendig herüber wie eben aus dem Bauch heraus drauflosgepoltert. Das verleiht der satirischen Überdehnung Kraft.&quot; „In atemberaubenden Tempo, gewissermaßen der Ferrari unter den kaberettistischen Wortjongleuren, verpasst Stelzner dem Homo-Konsumenti und Normalo-Sapiens eine Ohrfeige nach der anderen.&quot; „ Für seine bösartigen, niederträchtigen satanisch-satirischen Verse ist Stelzner mittlerweile bekannt.&quot; Ja, wenn die das sagen. Vorgeschmack gefällig? Den gibt&#8217;s hier, und natürlich auch weitere Infos: www.thorsten-stelzner.de</p>
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		<title>Fu&#223;ball frisst unsere Leber, denn K&#246;nig Pilsner regiert die Welt!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 02:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Na Männer, Fußball-WM, Grillsaison und Urlaub schaumgekrönt und hopfenfrisch überstanden? Das war aber auch eine Trilogie dieses Jahr, das hat geprickelt, was!? Immer schön ein Alibi zur Hand, und in der anderen? Das haben wir uns verdient! Rudelrülpsende Hopfenhorden zogen ploppend und grölend durch die Lande oder bevölkerten Neubaugebietsterrassen und prosteten ihrem verhassten Nachbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/0381.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="038" border="0" alt="038" align="right" src="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/038_thumb1.jpg" width="184" height="244" /></a> </p>
<p>Na Männer, Fußball-WM, Grillsaison und Urlaub schaumgekrönt und hopfenfrisch überstanden? Das war aber auch eine Trilogie dieses Jahr, das hat geprickelt, was!? Immer schön ein Alibi zur Hand, und in der anderen? Das haben wir uns verdient! Rudelrülpsende Hopfenhorden zogen ploppend und grölend durch die Lande oder bevölkerten Neubaugebietsterrassen und prosteten ihrem verhassten Nachbar zu: „ Alsklahr? Alsokay?“    <br />Aber jetzt mal ehrlich, so unter uns, es hört ja auch gerade keiner zu: Warum macht ihr das? Warum trinkt ihr das? Kann mir das mal einer erklären? Ich verzweifle an so was. Rituale sind mir suspekt, völlig fremd und machen mir Angst. Da hilft es auch nix, wenn ihr mich als Weichei bezeichnet, wenn ich fröhlich nüchtern, glücklich mit meinem Orangensaft in eurer Mitte stehe und denke : Noch zwei Runden und du brauchst mit denen nicht mehr zu reden – jedenfalls keine Dreiwortsätze mehr. „Issochso, oda? Hasse recht. Sachich ja.“     <br />Aber jetzt mal im Ernst: Alkohol, (Das ist hier ein Familienmagazin, Hörr Stelzner!! ) das ist schon eine feine Sache, in der richtigen Dosis, mit der richtigen Wirkung und mit dem richtigen Geschmack. Mehr sag’ ich jetzt nicht dazu. Aber Bier, da stimmt doch erst mal gar nichts! Der Geschmack, okay das ist Geschmackssache; vielleicht in Kombination mit Ernte23, Marlboro Light oder Reval ? Ich weiß es ja nicht. Aber Wirkung und Dosis, etwas Uneffektiveres als Bier kann es doch gar nicht geben. Da knallt ja Mon Cherie noch besser. </p>
<p> <span id="more-586"></span>
<p>Also warum? Warum macht ihr euch das Leben so schwer? Ein Glas Absinth, und ich liege vorn, dafür müsst ihr locker, ihr seid trainiert, zehn Flaschen Bier auslutschen. Das sind mindestens 3 Liter, zigmal auf’s Klo rennen und werdet dick und schwabbelig. Feine Sache. Und dabei kommt aber die Verlockung im Maßanzug daher. Seid ehrlich, so wollt ihr sein, so seht ihr euch: Till Schweiger, Bruce Willis, Boris Becker&#160; &#8211; Gewinnertypen in Siegerpose erheben das Glas auf’s Mittelmaß: „ Prost !“ Jetzt ein König und dann ein Bäuerchen.    <br />Nur, die kriegen das bezahlt, jeden einzelnen Schluck gut bezahlt! Darum ist die Plörre ja so teuer! Und dann gehen sie am nächsten Morgen wieder zum Workout. Das wird nicht gezeigt, auch nicht, wie sie sich beim Werbespottdreh nach jedem Schluck den Schlund ausspülen. Männer, lasst euch doch nicht verarschen! Mit ´ner Bierfahne kriegt man keine Modells in die Wäschekammer. Rettet nicht die Welt. Gewinnt keinen Oskar. Mit so ’ner Bierplautze passt man auch nicht in einen Porsche. Und Frauen, na ja, man stelle sich mal vor, Brad Pitt kommt nach so einem geselligen Grill- und WM-Abend nach Krakauer, verbranntem Fett, Rothändle und Weizenbier müffelnd mit ca. 20 Kilo Übergewicht nach Hause, rollt sich mit seiner Schwabbelwampe, bauchnabelbefusselt zu seiner Angelie ins Himmelbett, walzt so zu ihr rüber und haucht ihr ins Ohr: „Naschatss, nowach!“ Und sie haucht leise zurück: „ Nee komm, lass uns lieber noch eins adoptieren.“ Das wäre die bittere Realität. Und um die auszuklinken, gibt es tatsächlich Besseres, als sich jedes Wochenende mit ´nem dreißiger Kasten abzuschleppen. Ein Hoch auf’s Hochprozentige!&#160; <br />Übrigens ich war dieses Jahr in Belarus. Auch die meinten, ich sei ein Weichei, haben das nur charmanter verpackt. Nachdem ich wacker drei Tage durchgehalten hatte, also keinen Wodka zum Frühstück, keinen zum Mittag, keinen zum Abend, sondern mich von Tomatensaft und Schokoriegeln ernährt hatte, bekam ich von Wassilli einen schönen roten Herzluftballon mit den Worten überreicht . „Thorchsten, nurr Kinderr trinken bei uns Saft und essen Schokolade.“ Und Ludmilla fragte. „ Waaass, duu hast vierrr Kinderrr und keinen Grrund zum Trrinken ?“ Doch habe ich, immer, wenn ich mir einbilde, eine besonders schöne und fiese Kolumne geschrieben zu haben. Prost! Verdammt wo is´ mein Pastis?     <br />Zwei nette Zitate zum Thema Alkohol habe ich gerade noch gefunden.     <br />1. Charles Bukowski stellt sich morgens vor dem Spiegel die Frage .“ Warum kann ich dieses Gesicht nicht kämmen?     <br />2. Evelyn, die Mutter von Charly Harper in „ Two and a half&#160; men“ : „ Männer die trinken, reden weniger und schlafen abends schneller ein.“ Darum machen eure Frauen das mit. </p>
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		<title>Rede zur Ausstellungser&#246;ffnung von Ingo Lehnhof</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 17:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“RUHESTÖRUNG”&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Im Robert-Köpke-Haus, Schwalenberg 15.08.10
&#160;




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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>“RUHESTÖRUNG”</strong>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Im Robert-Köpke-Haus, Schwalenberg 15.08.10</p>
<p>&#160;</p>
</p>
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		<title>Auch Weicheier m&#252;ssen eiskalt abgeschreckt werden</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 15:21:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Peter Sodann in der Werkstatt-Galerie-Calenberg&#160; in Hannover zur Buchpräsentation “ Schlitzohren und Halunken” am 13.08.2010 
&#160;



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Peter Sodann in der Werkstatt-Galerie-Calenberg&#160; in Hannover zur Buchpräsentation “ Schlitzohren und Halunken” am 13.08.2010 </p>
<p>&#160;</p>
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		<title>KNACKEN</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 04:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
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		<title>Lesung mit Peter Sodann</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 16:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; am 13.08.2010 um 20 Uhr wird Peter Sodann in Hannover, in der Werkstatt Galerie Calenberg, Kommandanturstr. 7, 
das Buch »Schlitzohren und Halunken« vorstellen.    Und ich lese meinen Text aus dem Buch &#34; Auch Weicheier müssen eiskalt abgeschreckt werden&#34;.





&#160;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/sodann13.08.10032.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="sodann 13.08.10 032" border="0" alt="sodann 13.08.10 032" align="right" src="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/sodann13.08.10032_thumb.jpg" width="244" height="184" /></a>&#160; am 13.08.2010 um 20 Uhr wird Peter Sodann in Hannover, in der Werkstatt Galerie Calenberg, Kommandanturstr. 7, </p>
<p>das Buch »Schlitzohren und Halunken« vorstellen.    <br />Und ich lese meinen Text aus dem Buch &quot; Auch Weicheier müssen eiskalt abgeschreckt werden&quot;.</p>
<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/3.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/3.jpg"></a></p>
</p>
<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/3.jpg"></a></p>
</p>
<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/3.jpg">&#160;</a></p>
<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/3.jpg"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 0px 0px 5px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="3" border="0" alt="3" align="right" src="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/3_thumb.jpg" width="155" height="244" /></a></p>
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		<title>Pubertierende Partym&#228;dels &#8211; contra Vatertr&#228;ume</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 12:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ „Papa!?“ Das klang irgendwie noch ziemlich normal und unverdächtig. „Paapaa!?“ „Jaaha?“ „Duu Papa, ich wollte doch nach den Ferien noch meinen Geburtstag nachfeiern.“ So war das geplant. „Joh, und?“ „Na, wieviele darf ich denn einladen?“ „Ja, wen willst du denn so einladen?“ „Naja&#8230;“ Da hätte ich stutzig werden müssen, glaubte aber dieses „Naja“ würde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/TF00002RotwangenschmuckSchildkroete.jpg"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="TF00002-Rotwangen-schmuck-Schildkroete" border="0" alt="TF00002-Rotwangen-schmuck-Schildkroete" align="right" src="http://www.thorsten-stelzner.de/wp-content/uploads/2010/08/TF00002RotwangenschmuckSchildkroete_thumb.jpg" width="244" height="177" /></a> „Papa!?“ Das klang irgendwie noch ziemlich normal und unverdächtig. „Paapaa!?“ „Jaaha?“ „Duu Papa, ich wollte doch nach den Ferien noch meinen Geburtstag nachfeiern.“ So war das geplant. „Joh, und?“ „Na, wieviele darf ich denn einladen?“ „Ja, wen willst du denn so einladen?“ „Naja&#8230;“ Da hätte ich stutzig werden müssen, glaubte aber dieses „Naja“ würde sich mehr auf die Anzahl der Gäste und nicht auf ihr Geschlecht beziehen. „Na, sag schon.“ „Ich möchte gern, Pia, Vero, Feli, Marlene, Wibke &#8230;“ Ich muss gestehen, ich höre bei sowas nie wirklich richtig zu. Doch plötzlich wurde meine Aufmerksamkeit durch eine kleine aber dennoch gravierende phonetische Unregelmäßigkeit geweckt. Ich schreckte hoch: „ &#8230;Tim, Theo, Daniel und natürlich Felix einladen.“ Was war das denn?! Solche Namen kamen vorher in unserer Beziehung gar nicht vor: Jungennamen! – Jungen; also überhaupt: „Die sind bescheuert, die machen nur Mist, die stänkern, die sind bekloppt.“ Zitat Ende. Das fand ich auch ganz prima. Ich war ja auch schließlich die einzige Ausnahme. Und nun, was war geschehen.     <br />Ich blickte über meinen Zeitungsrand hinweg und sah – Donnerwetter, wann war das denn passiert? – ein verdammt hübsches, charmantes, schlank und großgewachsenes junges Mädel mit leicht fraulichen Ansätzen, das einst meine kleine, süße, verspielte Tochter gewesen war, mit einem entwaffnenden Lächeln mir gegenüberstehen. „Is’ was?“ Ich kämpfte um Lässigkeit . „Nööö, was soll denn sein? Was wollt ihr denn so machen?“ „Na, Party, was ’n sonst?“ </p>
<p> <span id="more-567"></span>
<p>Party, ja klar, mit Bengels.    <br />Die darauf folgende Diskussion zog sich ein wenig. Die Einzelheiten würden mich in einem Licht erscheinen lassen, das ich öffentlich nicht gut ertrage. Ich habe schließlich einen Ruf als cooler, großzügiger und lässiger Vater zu verlieren. Am Ende hatte sie natürlich gewonnen, und ich war meiner Illusion beraubt, dass ich tatsächlich auf lange Sicht das einzige männliche Wesen in der Welt meiner geliebten Tochter sein könnte.    <br />Die Party wurde geplant, der Termin festgelegt. Ich plädierte für einen Sommertag im Jahre 2019. Der wurde verworfen, die Einladungen wurden verschickt.    <br />Das Leben ging weiter, der Termin rückte näher, meine Panik wuchs. Bis es eines Abends an der Tür klingelte. Ich öffnete und da stand er. Er kam mir erschreckend bekannt vor. Überheblich grinsend, in Flickenjeans, Lederjacke, Kragen hoch, in der Tasche ´ne Packung Camel ohne, den rechten Daumen lässig hinter die Löwenkopfgürtelschnalle geschoben: „ Is´ Leo da?“    <br />In dem Moment ging’s mit mir durch: Ich packte ihn am Schulterstück seiner schäbigen Lederjacke, zog in zu mir heran, drückte ihn, indem ich ihm meinen Unterarm unter das Kinn schob an die Wand, erhob meinen linken Zeigefinger, fuchtelte mit dem drohend vor seinem jetzt doch leicht verblüfften Gesicht herum und blaffte ihn an: „Hör zu mein Freund, damit das klar ist: liebevoll, ehrlich, zärtlich, geduldig und mit sehr, sehr viel Respekt, und nicht nur meiner Tochter gegenüber. Ist das klar?! Sonst &#8230;, sonst &#8230;!“ Da riss mich ein weiteres Klingeln von ihm ab. Mein Wecker. Puuh, das war knapp. Natürlich hätte ich die Drohung einerseits noch gern zu Ende ausgesprochen, andererseits will ich hier aber auch keine Details veröffentlichen, die mich irgendwann, sollte mal einem Exfreund meiner Tochter etwas zustoßen, allzu sehr verdächtig machen.    <br />Beim Frühstück erwähnte ich selbstredend nichts von meinem Albtraum. Aber nachdem alle das Haus verlassen hatten, fuhr ich in den nächsten Baumarkt, hob im Laufe des Tages einen ziemlich imponierenden Umflutgraben aus, installierte eine Zugbrücke und dressierte unsere Rotwangenschmuckschildkröten und unsere Kornnatter auf hervorragende primäre Geschlechtsmerkmale. </p>
<p>PS.: Die Party steigt erst nach erscheinen dieser Kolumne. Und vielleicht kommen die Jungs ja auch gar nicht. Wir haben den Einladungen eine Kopie dieses Textes beigelegt. </p>
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		<title>DAS HINTERZIMMER/Die Wette</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 03:09:01 +0000</pubDate>
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		<title>DAS HINTERZIMMER/Intro</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:09:18 +0000</pubDate>
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		<title>CRUEGER &amp; STELZNER</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 17:51:26 +0000</pubDate>
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